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13.09.2007 - Solarwirtschaft in Sachsen auf dem Vormarsch: Baustart für zwei neue Solarfabriken

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Photovoltaik-Anlage

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Sachsen entwickelt sich immer stärker zum Schrittmacher der Solarwirtschaft. Jüngstes Beispiel ist die Grundsteinlegung des kanadischen Unternehmens Arise Technologies in Bischofswerda am gestrigen Mittwoch. Mit einer Investitionssumme von rund 50 Millionen Euro soll hier eine High-Tech-Fabrik zur Herstellung kristalliner Solarzellen entstehen. Über 100 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Auch die Solarmodule von Signet Solar werden die Bezeichnung "Made in Saxony" tragen. Nachdem im Sommer bereits der erste Spatenstich des kalifornischen Unternehmens am Standort Döbeln erfolgte, wurde gestern der Grundstein für die Fabrik mit einem Investitionsvolumen von ebenfalls rund 50 Millionen Euro gelegt.

Das Thema Solarstrom stand am Mittwoch auch auf dem Programm des 6. Silicon Saxony Symposiums in Dresden. Internationale Experten diskutierten unter anderem darüber, wie Solartechnik in Zukunft noch effizienter und damit kostengünstiger werden kann. "Sachsen wird im internationalen Wettbewerb um die besten Solartechnologien von seiner Erfahrung als renommierter Standort der Halbleiter-Produktion stark profitieren", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer beim Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar).

Sachsen erlebt derzeit einen Boom im Bereich der Solarindustrie: Neben den Ansiedlungen von Arise Technologies und Signet Solar gaben erst kürzlich die Unternehmen Sunfilm (Großröhrsdorf) und Avancis (Torgau) ihr Engagement in Sachsen bekannt. Mit Solarworld produziert bereits ein Global Player der Solarwirtschaft im sächsischen Freiberg. Schon heute sei Sachsen das Bundesland mit den meisten Beschäftigten in der Produktion von Solarkomponenten, so der BSW-Solar. Von den über 2.500 Solar-Arbeitsplätzen entfallen demnach allein rund 1.700 auf den Fertigungssektor. Bei gleichbleibender Wachstumsdynamik rechnet der BSW-Solar bis 2010 mit einer Verdoppelung der sächsischen Solar-Arbeitsplätze.


Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ist 2006 aus einer Fusion der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) und dem Bundesverband Solarindustrie (BSI) hervorgegangen. Er vertritt die Interessen von 600 Solarunternehmen in Deutschland.

(13.09.2007 / Quelle: saxxess.com / BSW-Solar / Bild: BSW-Solar, Upmann)