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04.09.2007 - Chips von morgen: AMD und Qimonda starten gemeinsames Projekt SIMKON in Dresden

Logos AMD und Qimonda AG
Das jetzt gestartete Projekt SIMKON ("Simulationskonzept für 32nm-CMOS-Technologien") setzt auf eine frühzeitige physikalische Modellierung und Simulation von Materialkombinationen, Architekturen und technologischen Prozessen. Auf diese Weise könne man nicht nur den experimentellen Testaufwand verringern, sondern auch erhebliche Zeit- und Kostenvorteile bei der Entwicklung neuer Bauelementestrukturen erzielen, so die beiden Chiphersteller. Im Rahmen des Projektes wollen AMD und Qimonda nun erstmalig gemeinsam Simulationsergebnisse nutzen. Damit sollen die technologischen Prozessfenster im Nanometerbereich bereits im Vorfeld präzise bestimmt und optimiert werden. AMD verfolgt mit dem Projekt eine Optimierung von CMOS-Transistorarchitekturen im Bereich von 32nm und darunter. Qimonda beabsichtigt, in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden extrem planare Waferoberflächen als Voraussetzung für kleinste Strukturbreiten seiner energiesparenden DRAM-Speicher-Technologie zu realisieren.
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu derartigen Bauelementen legen die Grundlage für moderne, energieeffiziente Hochleistungsrechner, wie sie beispielsweise zur Modellierung globaler Klimamodelle oder bei bildgebenden Verfahren der Computer- und Kernspintomographie benötigt werden. Am Projekt SIMKON sind neben AMD und Qimonda neun weitere Partner von Universitäten, Hochschulen, der Fraunhofer- und der Leibniz-Gesellschaft beteiligt. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen nicht nur in der Halbleiterindustrie Anwendung finden, sondern auch in Forschung und Lehre eingehen.
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimiert. In Dresden beschäftigt AMD 3.000 Mitarbeiter.
Die Qimonda AG ist Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten DRAM-Produktportfolio. Das Unternehmen verfügt weltweit über rund 13.000 Mitarbeiter, kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt fünf Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, wobei Dresden das unternehmensweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum ist. Am Standort Dresden sind zurzeit etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen bietet DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.
(04.09.2007 / Quelle: saxxess.com / Qimonda AG / AMD / Bild: Qimonda AG / AMD)



