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10.08.2007 - ZMD AG vermeldet 20 Prozent Umsatzwachstum im ersten Halbjahr

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Die ZMD AG erzielte im ersten Halbjahr 2007 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 27 Millionen Euro. Dies entspreche einem Anstieg von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, so das Dresdner Unternehmen, das sich auf Analog- und Mixed-Signal-Lösungen für Automotive-, Medizin- und Industrie-Anwendungen spezialisiert hat. Außerdem verfüge ZMD derzeit über einen Auftragsbestand im Wert von etwa 23 Millionen Euro. Die ZMD AG hatte in den letzten 18 Monaten die nicht zum Stammgeschäft zählenden Aktivitäten Mikroelektronisches Packaging, Opto Sensorik, Memory-Produkte verkauft und ausgegliedert. Erst im März 2007 war die Waferfertigung, die Tochtergesellschaft ZFOUNDRY, an das Erfurter Halbleiterunternehmen X-FAB veräußert worden.

"Das deutliche Umsatzwachstum des ersten Halbjahres und der sehr hohe Auftragsbestand bestätigen unsere Prognose von 20 Prozent Wachstum für das Gesamtjahr 2007. Diese positive Entwicklung zeigt, dass die Konzentrationsstrategie Früchte trägt und starkes Wachstum schafft", erklärt Thilo von Selchow, Vorstandsvorsitzender der ZMD AG. Seit dem Verkauf der Produktion konzentriert sich ZMD als "Fabless Company" auf Chipdesign und Tests von robusten, hochgenauen Schaltkreisen für verschiedene Anwendungen und kauft Wafer von Produktionspartnern zu.

ZMD zufolge erzielte das Unternehmen das deutlichste Umsatzwachstum im Bereich der Automobilanwendungen. So habe man erst kürzlich einen Auftrag eines führenden Automobil-Lieferanten erhalten. Weiterer Wachstumsträger sei die gestiegene Nachfrage nach ZMD-Produkten für die Kommunikation mit Infrarot-Technologie (IrDA Standard), die vorwiegend in modernen Handys eingesetzt wird.

Wie das Unternehmen gestern ebenfalls mitteilte, hat Produktionsvorstand Konrad Herre die ZMD AG zum 1. August 2007 verlassen. Dieser war seit Juni 2002 Geschäftsführer der im März verkauften Tochter ZFOUNDRY KG. Im Zuge des Verkaufs der Fertigung wurde auch die Größe des Aufsichtsrates angepasst, der nun aus drei Mitgliedern besteht: Carl-Peter Forster, Präsident von General Motors Europa, wurde als Vorsitzender im Amt zum dritten Mal bestätigt. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Dr. Gerhard Fettweiß, Lehrstuhlinhaber des Vodafone Lehrstuhles für Mobilfunk der TU Dresden. Weiteres Aufsichtsratsmitglied ist Michael Fraedrich, Vorstandsmitglied der Düsseldorfer WGZ Bank.


Die 1961 gegründete ZMD AG ist Anbieter von Analog- und Mixed-Signal-Schaltkreisen, die in der Automobilelektronik, in mobilen medizinischen Geräten und in der industriellen Automatisierungstechnik eingesetzt werden. ZMD entwickelt und vermarktet applikationsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) und applikationsspezifische Standardprodukte (ASSPs). Die ZMD AG mit Hauptsitz in Dresden beschäftigt weltweit 250 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über Büros in Stuttgart, London und Paris, in Melville (New York) in den USA sowie in Tokio und Hsinchu City (Taiwan). Chip-Designzentren sind in Dresden, Stuttgart, Melville und in Madison (Wisconsin, USA) angesiedelt.

(10.08.2007 / Quelle: saxxess.com / ZMD AG / Bild: ZMD AG)