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28.08.2007 - Informatik-Studium in Sachsen: Bewerbung zum Wintersemester noch möglich

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Studierende an der TU Dresden

Studierende an der TU Dresden
In wenigen Wochen startet das neue Semester. Auch wenn bereits viele Fachrichtungen vollständig belegt und die Bewerbungsfristen für Studiengänge mit Numerus clausus verstrichen sind, gibt es an den drei großen sächsischen Universitäten noch Möglichkeiten für ein Studium zum kommenden Studienjahr. So können sich Interessierte noch bis zum 15. September an der Universität Leipzig für einige Studiengänge mit freien Kapazitäten bewerben. Zur Verfügung stehen zum Beispiel Studienplätze in den Fächern Mathematik, Informatik oder Physik.

Während an der Leipziger Universität zum Studienjahr 2007/2008 allein 1.675 Bewerbungen für die 62 Studienplätze des Bachelorstudiengangs Psychologie eingegangen sind, reiht sich Informatik zu Fächern wie Polnisch, Tschechisch oder Griechisch, die weniger nachgefragt sind. Das größte Interesse besteht derzeit an den Lehramtsfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie am Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft.

Auch die Technische Universität Dresden hat noch freie Studienplätze zu vergeben. Zur Auswahl stehen unter anderem Fächer wie Informatik, Informationssystemtechnik (beide als Diplom- oder Bachelorstudiengang) sowie Elektrotechnik, Medieninformatik, Ingenieurwissenschaften und viele andere. Die Bewerbungsfrist endet auch hier am 15.09.2007.

An der Technischen Universität Chemnitz ist die Einschreibung in die 44 zulassungsfreien Studienangebote noch bis zum Semesterbeginn möglich. Studieninteressenten können sich beispielsweise noch für die neuen Bachelorstudiengänge Informatik und Elektrotechnik bewerben.

Die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) appelliert an alle bisher unentschiedenen Abiturienten, ein Studium der Informatik ernsthaft in Erwägung zu ziehen. "Informatikfachleute werden mittlerweile in allen Branchen gebraucht und dieser Bedarf wird voraussichtlich auch in Zukunft deutlich steigen", sagte Präsident der GI, Matthias Jarke, in Bonn.

(28.08.2007 / Quelle: saxxess.com / Universität Leipzig / TU Dresden / TU Chemnitz / Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) / Bild: TU Dresden, Fotograf: Karsten Eckold)