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23.07.2007 - Mit Schülern Roboter bauen: Lehrerfortbildung an der TU Chemnitz
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Obwohl heutige Schüler keine Technikmuffel sind, ihre Hausaufgaben am PC machen und täglich Handy oder MP3-Player nutzen, geht das Interesse an einer technischen Studienfachrichtung bundesweit immer mehr zurück. "Vielleicht liegt es daran, dass auch in der Schule niemand so richtig weiß, was ein Ingenieur eigentlich so macht - auch die Lehrer nicht", erklärt Prof. Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU Chemnitz. "Es gibt derzeit mehr als 20.000 Stellen für Ingenieure, die nicht besetzt werden können - und das nicht nur in den High-Tech-Hochburgen Deutschlands. Auch im sächsischen Mittelstand werden Fachkräfte händeringend gesucht", so Protzel weiter.
Damit Physik, Informatik und Mathematik nicht mehr so abstrakt und trocken wirken, sollen mobile Roboter Abhilfe schaffen. Diese müssen in der Lage sein, eine ihnen gestellte Aufgabe selbstständig zu erledigen. Dazu benötigen sie Sensoren, Antriebe zur Bewegung sowie einen Mikroprozessor. Durch das Programmieren können Schüler ihren Roboter "zum Leben erwecken" und sein Verhalten beobachten. Auf dieser Art sollen die Fächer Physik, Mathematik und Informatik lebendiger werden.
An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(23.07.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



