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12.07.2007 - Höhere Datenraten: Forschungsprojekt will Mobilfunktechnologien optimieren

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T-Mobile und Vodafone werden gemeinsam mit der TU Dresden und deutschen Industrie- und Forschungspartnern zusammenarbeiten, um zukünftige Mobilfunktechnologien zu entwickeln, die höhere Datenraten ermöglichen. Wichtig ist dies vor allem bei Anwendungen, wie Videostreaming oder Lokalisierungsdiensten, die hohe Anforderungen an die gesamte Netzinfrastruktur stellen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt.

Die Projektpartner wollen Verfahren zur Steigerung von Kapazitäten und Datenraten in Mobilfunknetzen untersuchen. Im Projekt EASY-C (Enablers for Ambient Services and Systems - Part C) werden optimierte Mehrantennenkonzepte und zellübergreifende Kooperationstechniken erforscht, die Schlüsseltechnologien für die nächste Mobilfunkgeneration darstellen. Außerdem werden Feldtests in Dresden und Berlin durchgeführt.

Weltweit erstmalig wird im Rahmen des Projektes ein Technologie-Mobilfunknetz aufgebaut. Auf diese Weise wollen die Forscher bisher theoretisch hergeleitete Ergebnisse unter praktischen Bedingungen verifizieren. Das Technologie-Mobilfunknetz soll aus zehn Basisstationsstandorten mit insgesamt 30 Zellen bestehen und in der Dresdner Innenstadt aufgebaut werden. Zusätzlich wird eine applikationsorientierte Testumgebung mit 2 Basisstationsstandorten und 4 Zellen in Berlin installiert. Nach Angaben der TU Dresden beginnt der Aufbau der Testnetze bereits in Kürze, so dass im nächsten Jahr erste Feldtests durchgeführt werden können. Die Projektpartner von EASY-C erwarten sich von den Ergebnissen einen entscheidenden Einfluss auf globale Standardisierungsaktivitäten.


EASY-C ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt, das gemeinsam von T-Mobile und Vodafone geleitet und von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fettweis vom Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik/Heinrich-Hertz-Institut koordiniert wird. Zum Konsortium gehören 13 weitere Industriepartner, darunter Hersteller von Halbleiterchips, Mobilfunksystemen und deren Komponenten, Hard- und Softwarelösungen für die Mobilfunkbranche sowie die Bundesnetzagentur (BNetzA).

(12.07.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden, Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme / Bild: TU Dresden)