News-Archiv
31.07.2007 - Umrüstung der Dresdner AMD-Chipfabrik verlangsamt sich - Fertigstellung erst 2009

Logo AMD
Die Dresdner Fab 30 mit 200-Millimeter-Technologie soll zur Fab 38 mit modernerer 300-Millimeter-Fertigung umgebaut werden. Bis Ende 2007 wird die 200-Millimeter-Produktion wie geplant heruntergefahren, so Karin Raths weiter. Erste 300-Millimeter-Geräte seien bereits installiert worden. Im Jahr 2008 wird dies auf moderatem Niveau fortgeführt. "Damit trägt die Fab 38 schon 2008 flexibel zur Kapazitätssteigerung am Standort Dresden bei. 2009 wird die Fab 38 dann als eigenständiges 300-Millimeter-Werk voll ausgebaut", betonte die AMD-Sprecherin gegenüber saxxess.com. Durch die Verlängerung der Umbauphase wird sich ihrer Ansicht nach der Status des Standorts Dresden als "Zentrum der weltweiten Produktion" innerhalb des Unternehmens nicht verschlechtern.
AMD hatte am 19. Juli 2007 im kalifornischen Sunnyvale seine Unternehmenszahlen für das zweite Quartal 2007 bekannt gegeben: Demnach musste AMD einen operativen Verlust von 457 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust von 600 Millionen US-Dollar oder 1,09 Dollar pro Aktie hinnehmen. Das Unternehmen befindet sich in hartem Preiskampf mit seinem Hauptkonkurrenten Intel.
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimiert. In Dresden beschäftigt AMD 3.000 Mitarbeiter.
(31.07.2007 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: AMD)



