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30.07.2007 - Fraunhofer-Gesellschaft setzt auf Sachsen

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In Sachsen wurde der Aufbau der 15 Einrichtungen seit 1992 mit fast 500 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus Landes- und Bundesgeldern vorangetrieben. An der bereits laufenden Erweiterung des Instituts für Phototonische Mikrosysteme Dresden und des Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Chemnitz beteiligt sich der Freistaat mit fast 37 Millionen Euro. Das nächste geplante Bauvorhaben sei unter anderem das Technologiezentrum Halbleitermaterialien in Freiberg. "Wir werden versuchen, den Ausbau dieser Institute bereits zu Beginn der laufenden EU-Förderperiode 2007 bis 2013 realisieren zu können", so die Ministerin.
Die sächsischen Fraunhofer-Institute haben laut Ministerin Dr. Stange eine bundesweite Ausstrahlung. So kooperiere das Center for Nanotechnologies in Dresden mit den in Deutschland ansässigen amerikanischen Industriepartnern. "Das sind genau die Initiativen und Kooperationen, die wir brauchen, um das Forschungs- und Entwicklungspotenzial der sächsischen Universitäten auf zukunftbestimmenden Gebieten voranzubringen", betonte Dr. Eva-Maria Stange.
Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG) ist die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Sie stellt einen wichtigen Teil der deutschen Forschungslandschaft dar, die u. a. aus Hochschulen, Max-Planck-Gesellschaft, Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft, Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz und der Deutschen Forschungsgemeinschaft besteht.
(30.07.2007 / Quelle: saxxess.com / Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst / Bild: Fraunhofer-Gesellschaft)



