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27.07.2007 - Qimonda verzeichnet Verluste und zieht Infineon mit nach unten

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Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei Qimonda im letzten Quartal bei 323 Millionen Euro gegenüber dem positiven EBIT von 100 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen verwies Qimonda auf die Wichtigkeit der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (Research and Development - R&D). "Insofern werden wir auch in die R&D am Standort Dresden weiterhin investieren", sagte Qimonda-Pressesprecher Florian Gersbach am gestrigen Donnerstag auf Anfrage von saxxess.com.
Durch die roten Zahlen bei Qimonda rutscht auch der gesamte Infineon-Konzern in die Verlustzone: Aus dem heute veröffentlichten Quartalsbericht von Infineon geht hervor, dass der Umsatz des Konzerns im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent zurückging, ohne Qimonda hätte Infineon hingegen ein Umsatzplus von 2 Prozent erzielt. Infineon hält derzeit einen Anteil von 85,9 Prozent an seiner Speicherchip-Tochter Qimonda. Auch die Infineon Technologies AG unterhält in Dresden eine Produktionsstätte mit etwa 2.300 Beschäftigten.
Die Qimonda AG ist ein weltweit agierender Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten DRAM-Produktportfolio. Das Unternehmen verfügt insgesamt über rund 13.000 Mitarbeiter, kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt fünf Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, wobei Dresden das unternehmensweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum ist. Am Standort Dresden sind zurzeit etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen bietet DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.
(27.07.2007 / Quelle: saxxess.com / Qimonda AG / Infineon Technologies AG / Bild: Qimonda AG)



