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25.05.2007 - Chinesische Mobiltelefone mit sächsischem Innenleben - Infineon gewinnt Handyhersteller ZTE

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Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE Corporation hat sich für die ULC2-Plattform von Infineon entschieden. Das teilte Infineon Technologies gestern in München mit. Die auf dem E-GOLDvoice-Chip basierende ULC2-Plattform wird in die neuen Ultra-Preiswert-Handys von ZTE eingebaut, die voraussichtlich bereits Mitte 2007 auf den Markt kommen. Wie Diana Rulle, Pressesprecherin bei Infineon Dresden, gegenüber saxxess.com bestätigte, wird der größte Teil der E-GOLDvoice-Chips am Produktionsstandort Dresden gefertigt.

Die Infineon ULC2-Plattform (Ultra-Low Cost, 2. Generation) besteht aus der System-on-Chip-Lösung E-GOLDvoice, die auf nur 8 x 8 Millimetern den Basisband-Prozessor, den HF-Transceiver (HF = Hochfrequenz), den RAM-Speicher und die komplette Stromversorgung des Mobiltelefons in sich vereint. Diese Lösung wurde für einfache Mobiltelefone konzipiert, die mit einem Farbdisplay ausgestattet werden können, den Empfang und Versand von SMS-Nachrichten unterstützen und zur Wiedergabe polyphoner Klingeltöne in der Lage sind. Die Plattform beinhaltet außerdem die gesamte Software, die zur Realisierung kurzer Entwicklungszeiten erforderlich ist, d. h. einen GSM-Protokoll-Stack und einen von Infineon entwickelten Referenz-MMI (Man Machine Interface).

"Wir freuen uns sehr, dass die ZTE Corporation unsere ULC2-Plattform für ihre neuen Ultra-Preiswert-Handys ausgewählt hat", kommentiert Dominik Bilo, Vice President Vertrieb und Marketing der Infineon Communication Solutions Business Group. "Diese Entscheidung bestätigt die große Akzeptanz des Marktes für unsere Plattform, die sich durch höchste Integrationsfähigkeit, den kleinsten Footprint und eine erhebliche Verkürzung der Entwicklungszeiten (Time-to-Market) auszeichnet."


Die Infineon Technologies AG mit Hauptsitz in München bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie für Speicherprodukte. Mit weltweit rund 42.000 Mitarbeitern (davon etwa 12.000 Mitarbeiter bei Qimonda) erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2006 (Ende September) einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro (davon 3,8 Milliarden Euro von Qimonda). Das Unternehmen ist an den Börsen in Frankfurt und New York (NYSE) notiert. Infineon unterhält unter anderem einen Fertigungs- und Entwicklungsstandort in Dresden. Dort werden Logikbausteine und Speicherchips mit komplexer Fertigungstechnologie auf Basis von 200-mm-Siliziumscheiben hergestellt. Mehr als 2.400 Mitarbeiter sind im Dresdner Werk beschäftigt.

(25.05.2007 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Bild: Infineon Technologies AG)