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25.05.2007 - Von Lasersystemen über Photovoltaik bis hin zu Federdrähten: Sächsischer Innovationspreis verliehen

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Die von 3D-Micromac entwickelten High-End-Lasersysteme gewährleisten die Markierung und Strukturierung nahezu aller Materialien und zeichnen sich durch Präzision, Prozessstabilität sowie Wirtschaftlichkeit aus. Gleich mit drei Produktinnovationen hat das Unternehmen die Jury überzeugt. Eine ist das zusammen mit dem Laserinstitut Mittelsachsen (LIM) entwickelte Verfahren des Mikrosinterns: Es ermöglicht die Herstellung von Mikrobauteilen mit einer Strukturauflösung von weniger als 30 Mikrometern (1 Mikrometer entspricht einem Tausendstel Millimeter. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist ca. 100 Mikrometer dick.) Damit ist es erstmals möglich, das generierende Verfahren des Lasersinterns für die Herstellung von Bauteilen für mikrotechnologische Anwendungen zu verwenden. Anwendungsgebiete liegen zum Beispiel in der Feinwerk-, Medizin-, Elektro-, Computertechnik sowie der Telekommunikation.
Der Sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD), der den Innovationspreis überreichte, lobte die "klugen, kreativen Köpfe" in Sachsen: "Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es eine große Herausforderung, mit den technischen Neuerungen nicht nur mitzuhalten, sondern dabei an der Spitze zu stehen. Ich freue mich deshalb ganz besonders über die hohe Zahl der Bewerber und die hervorragende Qualität der Ideen in diesem Jahr."
Den 2. Preis (und somit 15.000 Euro) ging an den Geschäftsbereich Photovoltaik der Roth & Rau AG aus Hohenstein-Ernstthal. Sie hat Anlagen zur Beschichtung von Solarzellen entwickelt, mit deren Hilfe sich die elektrische Leistung erhöht. Den 3. Preis teilten sich die Görlitzer CyTecs GmbH und die Chemnitzer KIESELSTEIN Group, die jeweils 5.000 Euro erhielten. CyTecs wurde für ihr "CyScope" geehrt - das weltweit erste mobil einsetzbare Mikroskop für die Schnelldiagnostik, beispielsweise bei Malaria. Die KIESELSTEIN Group hat eine neue Ziehschältechnologie entwickelt: Mit dieser können Drähte für die Automobilindustrie hergestellt werden, die hohen Qualitätsstandards genügen (z. B. Drähte für hoch belastete Federn mit höchster Dauerschwingfestigkeit).
In diesem Jahr wurde erstmals auch ein mit 5.000 Euro dotierter Qimonda-Sonderpreis vergeben. Diesen erhielt die Heimann Sensor GmbH aus Dresden für die Entwicklung und erfolgreiche Markteinführung eines miniaturisierten Thermopile-Sensors für die berührungslose Erfassung von Oberflächentemperaturen.
Der Innovationspreis des Freistaates Sachsen steht unter dem Motto "einfallsREICH - Sachsen!" und richtet sich an sächsische mittelständische Unternehmen. Er wird für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung wirtschaftlich erfolgreicher, neuartiger Produkte, Verfahren und Dienstleistungen vergeben und besteht aus einem Preisgeld sowie einer Urkunde. Die Wanderausstellung "einfallsREICH - Sachsen!", die ebenfalls gestern eröffnet wurde, zeigt die besten Bewerbungen des diesjährigen Wettbewerbs. Bis zum Herbst wird sie in Sachsen und Berlin zu sehen sein.
(25.05.2007 / Quelle: saxxess.com / Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit / Bild: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit)



