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14.05.2007 - Superschnelles Internet für Dresden

Das Innere eines Multifunktionsgehäuses
Bereits im November 2006 hatte der Verwaltungsvorstand dem Vorhaben zugestimmt. Das gesamte Projekt soll innerhalb von 18 Monaten realisiert werden. "Vom Aufbau des VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetzes profitieren Privatnutzer und vor allem die Unternehmen in unserer Stadt. Das bedeutet eine Stärkung des Innovationsstandortes Dresden insbesondere im internationalen Wettbewerb", so Dirk Hilbert, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft.
Nach Leipzig ist Dresden die zweite sächsische Metropole mit zukünftigem Hochgeschwindigkeitsnetz. Nach Auskunft der Deutschen Telekom AG soll bis Ende 2008 VDSL in 50 deutschen Städten verfügbar sein.
VDSL steht für "Very High Data Rate Digital Subscriber Line" und ermöglicht Internetzugang, Sprachkommunikation und Internet Protocol TV (IPTV) über einen einzigen Anschluss. Das Hochgeschwindigkeitsnetz wird über eine Kombination aus Kupfer- und Opal-Glasfaserleitungen realisiert. Das Datensignal wird zunächst per Glasfaserleitung bis zur örtlichen Vermittlungsstelle oder bis zum Kabelverzweiger am Straßenrand transportiert. Die Übertragung zum Kundenanschluss erfolgt über die Kupferanbindung, wofür spezielle VDSL-Modems beim Nutzer sowie im Kabelverzweiger notwendig sind.
(14.05.2007 / Quelle: saxxess.com / dresden.de / Deutsche Telekom AG / Bild: Deutsche Telekom AG)



