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17.03.2007 - Fachkräftemangel macht erfinderisch: KOMSA initiiert Rückkehrer-Kampagne

KOMSA-Vorstand Gunnar Grosse (re.) übergibt Staatssekretär Habermann offenen Brief zur Gründung einer Initiative
Hintergrund der Initiative ist der extrem hohe Fachkräftemangel, der das weitere Wachstum sächsischer Unternehmen bedroht. In diesem Punkt herrschte auf der CeBIT 2007 nahezu Einigkeit unter den sächsischen Ausstellern. So sucht KOMSA noch in diesem Jahr 100 ITK-Fachleute, TomTom WORK will 20 Spezialisten und Ingenieure einstellen. Community4You sucht händeringend 10-15 Java-Entwickler, um das anstehende Auftragsvolumen bis 2011 realisieren zu können.
Die Initiative steht laut KOMSA-Gründer und Vorstand Gunnar Grosse jedem Interessierten offen: "Im Moment pendeln noch recht viele gut ausgebildete Spezialisten in die alten Bundesländer. Ganz zu schweigen von denen, die Sachsen den Rücken gekehrt haben. Wir wollen aktiv etwas dafür tun, dass diese Sachsen nicht mehr nur mit dem Herzen, sondern auch wieder mit dem Kopf und ihrem Fachwissen in Sachsen tätig sind. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen aber vor allem auch vermitteln, dass es bereits sehr gute Bedingungen gibt, die Sachsen als Arbeits- und Lebensmittelpunkt für Arbeitnehmer und ihre Familien attraktiv machen."
Die KOMSA Kommunikation Sachsen AG, Hartmannsdorf, ist der führende Vertriebs-, Marketing- und Service-Dienstleister für den deutschen Informations- und Telekommunikations-Fachhandel (ITK). KOMSA betreut deutschlandweit rund 4.500 TK- und IT-Fachhändler und Systemhäuser. In enger Partnerschaft erbringt die KOMSA-Gruppe Fulfillment-Leistungen im Sinne intelligenter Mehrwertdistribution für Unternehmen der ITK-Branche. Insgesamt hat die Gruppe derzeit mehr als 720 Mitarbeiter. Der Umsatz lag in 2006 bei über 500 Millionen Euro. KOMSA gehört damit zu den umsatzstärksten Unternehmen in den neuen Bundesländern.
(17.03.2007 / Quelle: saxxess.com / KOMSA / Bild: saxxess.com)



