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28.11.2006 - "Wer hat's erfunden? Die Schweizer" - Eidgenossen gewinnen RoboKing-Vorentscheid

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Das Finale des RoboKing 2006 fand am 9. März auf der CeBIT in Hannover statt
16 von 42 Schülerteams aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter sogar ein Team aus der Schweiz, qualifizierten sich am 26. November in der Mensa der TU Chemnitz für das vierte RoboKing-Finale auf der CeBIT 2007 in Hannover. Auch zwei von sechs Teams aus Sachsen sind im Finale dabei. Den Vorausscheid gewinnen konnte allerdings das einzige nichtdeutsche Team aus der Kantonsschule im schweizerischen Chur.

Mit einer recht einfachen Lösung haben die Schweizer den simulierten Steinschlag aus Tischtennisbällen mit zwei Ventilatoren an ihrem Robot einfach weggeblasen. Unaufholbar für die anderen Teams, die in den Pausen noch schnell ihre Robots umbauten. "Es reicht eben nicht, einfach nur über das Spielfeld zu fahren und wild umher zu blasen. Unser Roboter stoppt an einer geeigneten Stelle und macht erst dann so richtig Wind", erklärt Jonas Müller, Leiter des Schweizer Teams und Maschinenbaustudent an der ETH Zürich, den Sieg.

Das Chemnitzer Team "Echobot" vom Johannes-Kepler-Gymnasium setzte auf die gleiche Methode wie die Schweizer und wurde dafür mit Platz 6 und dem Finalticket belohnt. Ebenfalls aus Sachsen darf das Team aus Plauen, welches den 10. Platz belegt hat, nach Hannover zum Finale fahren.

Für den fünften RoboKing-Wettbewerb 2008 soll die Vorrunde wieder in Chemnitz stattfinden. "Die Bedingungen hier sind ideal - vom Austragungsort in der Mensa bis hin zur Übernachtung in der Jugendherberge", so Prof. Dr. Peter Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung der TU Chemnitz und Initiator des Wettbewerbs. "Nur wenn sich noch mehr Teams anmelden, könnte es zu Problemen kommen, da dann der Platz knapp wird."


RoboKing ist ein bundesweiter Roboterwettbewerb für Schüler mit dem Ziel, das Technikinteresse von Kindern und Jugendlichen zu wecken bzw. zu verstärken. Dabei gilt es, mit selbstprogrammierten, autonomen Robotern die jährlich wechselnden Aufgabenstellungen zu bewältigen. Die besondere Herausforderung des Wettbewerbes besteht vor allem in der vielschichtigen Verbindung von Themenkomplexen aus Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Die RoboKing-Initiative wird getragen von der Professur für Prozessautomatisierung der TU Chemnitz. Neben den Mitarbeitern der Professur leisten engagierte Studenten der Fachrichtungen Mechatronik, Automatisierungstechnik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Medienkommunikation einen Großteil der Arbeit.

(28.11.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: RoboKing)