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24.11.2006 - Baustart für Dresdner Nanochip Labor

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Erst im April diesen Jahres ist am Mierdelbau der TU Dresden ein neuer Reinraumtrakt entstanden. 2007 wird hier auch das neue NaMLab seine Arbeit aufnehmen.
Nachdem Mitte Juni der sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt, der Rektor der TU Dresden Prof. Hermann Kokenge und der Vorstandsvorsitzende der Qimonda AG Loh Kin Wah ihre Absicht bestätigten, ein Forschungszentrum mit Namen Nanoelectronics Materials Lab (NaMLab) zu gründen, konnte vor einer Woche bereits mit dem Bau des 20 Millionen Euro teuren Labors begonnen werden.

NaMLAB ist ein Joint Venture der TU Dresden und der Qimonda AG und firmiert bereits als gemeinnützige GmbH. In einem Jahr soll das Labor seine Arbeit aufnehmen. Bis zu 60 Wissenschaftler sollen dann in gemeinsamen Projekten mit der TU Dresden, Qimonda und anderen Projektpartnern den Rückstand in der Chip-Materialforschung gegenüber Südostasien und den USA aufholen.

Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit elf Millionen Euro, neun Millionen Euro stuert Qimonda bis 2012 bei. Das Forschungszentrum wird die bereits in Dresden angesiedelten Institute und Einrichtungen optimal ergänzen und dem Standort Dresden im Übergang von der Mikro- zur Nanoelektronik seinen weltweiten Spitzenplatz sichern helfen.

"Sachsen ist der Mikroelektronik-Standort Nummer Eins in ganz Europa und unter den Top Five weltweit. Das verdanken wir Firmen wie Qimonda, die die Standortvorteile des Freistaates, wie das hohe Fachkräftepotenzial und vor allem die ausgezeichnete Forschungslandschaft, erkennen und zu nutzen wissen", so Milbradt.

(24.11.2006 / Quelle: saxxess.com / DNN / Bild: TU Dresden)