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24.11.2006 - BMBF fördert Innovationszentrum an TU Chemnitz

ZIK ist Teil der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder mit dem Titel Unternehmen Region
Der ZIK-Vorschlag der TU Chemnitz ist auf Methoden zur durchgängigen Entwurfsunterstützung und Zuverlässigkeitsbewertung für komplexe Systeme der Informationstechnologie ausgerichtet, die wegen ihres fachübergreifenden Charakters nicht von einzelnen Wissenschaftsgebieten geleistet werden kann. Zu den beteiligten Wissenschaftlern gehören Prof. Dr. Thomas Geßner (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik), Prof. Dr. Reimund Neugebauer und Prof. Dr. Dieter Weidlich (Fakultät für Maschinenbau) sowie als außeruniversitäre Partner Prof. Dr. Bernd Michel und Dr. Jan Mehner (Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, FhG IZM).
Die zwölf Projekte werden zunächst für ein Jahr gefördert. Strategie und Konzept zum Aufbau eines leistungsstarken Forschungszentrums mit internationaler Ausstrahlungskraft entscheiden dann über weitere fünf Jahre Fördergelder, in denen das Projekt verwirklicht werden kann.
Die Initiatoren der Chemnitzer ZIK-Initiative versprechen sich mit ihrem Projekt vor allem wichtige Impulse für regionale Unternehmen, die dazu beitragen Arbeitsplätze zu schaffen und zu Aus- bzw. Neugründungen zu motivieren.
Die BMBF-Programminitiative "Zentren für Innovationskompetenz" (ZIK) hat das Ziel, durch die Förderung nachhaltig innovative und international wettbewerbsfähige Forschungsschwerpunkte in den neuen Bundesländern ins Leben zu rufen und damit für Nachwuchsforscher attraktive Stellen zu schaffen. Diese Zentren werden von Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen getragen, die für das vorgeschlagene Gebiet eine exzellente Infrastruktur und hohes fachliches Ansehen besitzen. In einer ersten Förderrunde des ZIK-Programms werden bereits seit 2005 zwei Zentren in Sachsen finanziert: ICCAS Leipzig und ONCORAY Dresden.
(24.11.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: BMBF)



