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23.11.2006 - Nanofair 2006: Nanotechnologie aus Dresden setzt Impulse

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Die "Nanofair 2006", ein gemeinsames Symposium der Wirtschaftsförderung Dresden, der Wirtschaftsförderung Karlsruhe und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), ist gestern in Karlsruhe zu Ende gegangen. Zur fünften Auflage des internationalen Nanotechnologie-Symposiums hat Dresden wieder hochkarätige Referenten sowie Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus Dresden geschickt.

So stellte Prof. Stefan Kaskel von der TU Dresden, Preisträger des BMBF-Nachwuchspreises "Nanotechnologie", seine neuesten Forschungsergebnisse zur Funktionalisierung transparenter Polymermaterialien für optische Funktionsmaterialien vor. Auch Prof. Alexander Michaelis, Leiter des Fraunhofer IKTS Dresden, Dr. Andreas Leson, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IWS Dresden, sowie weitere Referenten zeigten aktuelle Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie für Unternehmen auf.

Die Region Dresden zählt mit ca. 80 Unternehmen und 40 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu einem der wichtigsten Nanotechnologie-Standorte in Deutschland. Dabei ist die Nanoelektronik in Dresden von internationaler Bedeutung. Weitere Anwendungsfelder finden sich in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Biotechnologie/Medizintechnik sowie Chemie/Werkstoffe. In den Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind rund 1.200 Mitarbeiter direkt mit Nanotechnologie beschäftigt, zusätzlich zu den mit Nanoelektronik befassten Mitarbeitern bei AMD, Qimonda und der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG.

Die enge Verflechtung von Forschung und Industrie in Netzwerken und Verbünden ist ein zentraler Standortvorteil Dresdens. Mit der Eröffnung eines weiteren Innovationsclusters der Fraunhofer-Gesellschaft Ende November wird sich die Nanotechnologie-Region Dresden weiter profilieren.

(23.11.2006 / Quelle: saxxess.com / Landeshauptstadt Dresden / Bild: Nanofair)