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23.11.2006 - Dresdner Supercomputer weltweit unter den schnellsten 50

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Zwei deutsche Rechner sind weiterhin schneller: Das System am NIC im Forschungszentrum Jülich und das am Leibniz-Rechenzentrum in München. Bemerkenswert ist die Dresdner Platzierung jedoch vor allem, da bei der Beschaffung weniger auf die reine Rechenleistung, sondern auf eine schnelle Anbindung des Rechners an die Festplatten- und Bandspeichersysteme geachtet wurde.
Das neue HPC-System besteht aus 1024 Intel Intanium-2 Montecito-Prozessoren (1.6 GHZ, 18 MByte Cache) mit einem Hauptspeicher von 6,5 TByte und bietet bei einer hohen Packungsdichte eine erzielte Spitzenleistung von mehr als 11,9 Billionen Fließpunktoperationen pro Sekunde (11,9 TFLOPS). Anwender können damit für immer komplexere Aufgaben sehr schnelle Ergebnisse erwarten.
Auch der zweite gerade installierte Rechner, eine von Linux Networx gelieferte PC-Farm der AMD-Opteron-Serie (2.6 GHz) mit insgesamt 2.592 Prozessorkernen, konnte sich mit einer Leistung von mehr als 6 TFLOPS auf Platz 106 in der TOP500-Liste einreihen. Beide Systeme befinden sich momentan in der Abnahmephase und werden ab Anfang nächstes Jahr schrittweise an die Nutzer übergeben.
Für eine technisch-wissenschaftliche Forschungsumgebung ist eine angepasste Ausstattung der Rechnerinfrastruktur strategische Voraussetzung zur Erzielung von attraktiven Forschungsresultaten. Dies gilt insbesondere für den Standort Dresden, bei dem mit den etablierten Forschungsrichtungen in Physik, Maschinenwesen und Chemie, Hydrologie und Meteorologie, aber auch den Neuansiedlungen von Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und dem Biotechnologischem Zentrum (BIOTEC) Wissenschaften mit hohem Auswertungspotential daten- und rechentechnisch angemessen versorgt werden müssen.
Das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden mit begleitenden Forschungen im vollen Spektrum der Aufgabengebiete. Es ist für die gesamte Kommunikationsinfrastruktur der Universität verantwortlich und betreibt die zentralen Server und Dienste sowie die Hochleistungsrechner der TU Dresden. Daneben unterstützt es als interdisziplinär ausgerichtetes Zentrum alle Wissenschaftsrichtungen bei der Bearbeitung von Aufgaben in Forschung und Lehre in allen IT-relevanten Bereichen.
(23.11.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden / Bild: TU Dresden)



