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15.11.2006 - Roboter in der Mensa - Vorentscheid für "RoboKing 2007" an der TU Chemnitz
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Die diesjährige RoboKing-Aufgabe lautet "Steinschlag im Gebirge". Zum Vorentscheid sollen die Roboter innerhalb von zwei Minuten auf ihrem Spielfeld die Folgen eines "Steinschlags" in Form von Tischtennisbällen beseitigen. Dazu müssen sie möglichst viele Bälle in eine Schlucht auf ihrem Spielfeld werfen oder über eine Mauer befördern. Die Wahl der technischen Mittel ist den Schülern völlig freigestellt, so dass zahlreiche verschiedene Lösungswege erwartet werden.
"Wir sind schon gespannt darauf, die verschiedenen Konstruktionen und Strategien zu sehen. Manche Roboter werden die Bälle mit Ventilatoren von ihrem Spielfeld pusten, andere haben richtige Schussvorrichtungen oder kleine Katapulte", freut sich Niko Sünderhauf, Mitarbeiter der Professur Prozessautomatisierung der TU Chemnitz und einer der Organisatoren.
Die Roboter sind nicht ferngesteuert, sondern autonom, d. h. sie müssen von den Schülern so programmiert werden, dass sie die Aufgaben selbstständig lösen. Nach drei Spielrunden erfolgt die Wertung der zwei besten Spiele. Die 16 erfolgreichsten Teams qualifizieren sich für die RoboKing-Endrunde im März nächsten Jahres.
Der Roboterwettbewerb "RoboKing" ist eine Initiative der Professur für Prozessautomatisierung der TU Chemnitz. 2002 entstand die Idee, Schüler auf spielerische Weise mit Technik in Berührung zu bringen und bei ihnen langfristig das Interesse für technische Studiengänge zu wecken. "Selbstgebaute, mobile Roboter sind deshalb so ideal, weil dort das Wissen aus verschiedenen Bereichen wie Mechanik, Elektrotechnik und Informatik benötigt wird. Alles muss zu einem System integriert werden, und man sieht sofort, ob es funktioniert. Anschaulicher kann man Schülern die Aufgaben eines Ingenieurs nicht vermitteln.", so Prof. Dr. Peter Protzel, Initiator des RoboKing.
Die TU Chemnitz, an der zur Zeit etwa 10.000 Studierende immatrikuliert sind, besitzt sieben Fakultäten. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(15.11.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



