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13.11.2006 - CYNETart-Festival in Dresden gibt Ausblick auf Medienzukunft

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Logo der CYNETart
Seit dem 9. November heißt die CYNETart ihre Besucher in Dresden willkommen. Internationale und prämierte Künstler präsentieren bis zum 18. November ihre Arbeiten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll zur Diskussion anregen und neue Sichtweisen auf die Medienzukunft eröffnen. Veranstalter des Festivals um Projektleiter Thomas Dumke ist die Trans-Media-Akademie Hellerau.

Im Kunsthaus Dresden und dem Festspielhaus Hellerau stellen sich 20 Exponate der Wettbewerbschau. Unter anderem präsentiert der mit einem Preisgeld des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst bedachte Markus Kison in seiner Arbeit entfremdete Ansichten von Berlin, ergänzt durch Projektionen aus anderen Städten. Der Amerikaner Zachery Lieberman (T-Systems Preisträger) spielt mit digitalisierten Zeichnungen und erweitert diese um eine Audio-Komponente. Das schwedische Künstlerteam um Bertrand Gondouin erweckt Pixel zum Leben und nimmt damit Bezug zum Thema neue Körperlichkeit in den neuen Medien.

Das Rahmenprogramm zeigt sich vielfältig. Internet Experte Tim 0'Reilly stellt sich auf dem zweiten Dresdner Zukunftsforum und im gleichnamigen Blog der Diskussion um den Begriff Web 2.0. Im deutschen Hygienemuseum findet das 23. Forum der Kommunikationskultur statt. Pädagogen der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur bitten zum Gespräch über neue Bildungskonzepte. Auch speziell für das jüngere Publikum stehen Angebote zu Verfügung. Im Rahmen des achten bundesweiten Multimediawettbewerbes für Kinder und Jugendliche wird z.B. die alte Gauklersprache Jenisch als New Media Projekt vorgestellt. Außerdem wird auf der sog. medialen Baustelle Unterstützung für eigene Ideen angeboten (nähere Informationen hierzu unter www.mb21.de).


Ausführliche Informationen zur CYNETart und dem Rahmenprogramm finden sie im Internet.

(13.11.2006 / Quelle: saxxess.com / CYNETart / Bild: CYNETart)