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17.10.2006 - Buch zur sächsischen Halbleiterindustrie ab heute im Handel
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Und gestern war es endlich soweit: Im Dresdner Hotel Bellevue wurde das Werk feierlich präsentiert. Zahlreiche Zeitzeugen aus unterschiedlichen Epochen der sächsischen Mikroelektronik waren dazu gekommen, darunter Prof. Dr. Kurt Drescher, ein Mann der ersten Stunde in der ehemaligen Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden (AME) und heutiger Ehrenvorsitzender des Silicon Saxony e.V., und Dr. Winfried Süß, erster Mikroelektronik-Investor nach der Wende in Sachsen und heutiger Aufsichtsratsvorsitzender der SÜSS MicroTec AG München.
"Silicon Saxony - Die Story" ist eine Referenz an den bedeutendsten Mikroelektronik-Cluster Europas, dem Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in seltener Einigkeit eine glänzende Zukunft prophezeien. Der Cluster ist aber nicht erst in den letzten fünf bis zehn Jahren entstanden, sondern hat in Dresden Tradition. Das jetzt vorgelegte Buch erzählt erstmals die ganze Geschichte, von den Anfängen bis zur Gegenwart; von glanzvollen Visionen und fatalen Fehleinschätzungen, von unbändigem Forscherdrang und peinlicher Ignoranz, vom drohenden Absturz und der dramatischen Rettung eines ganzen Industriezweiges.
Silicon Saxony e.V. ist der größte Industrieverband der Mikroelektronik Deutschlands. Gegründet am 19.12.2000 als Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Microsystemindustrie verbindet der Verein Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen. Heute ist die Mitgliederzahl auf 220 angestiegen. In den Mitgliedsunternehmen sind ca. 17.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Gesamtumsatz aller Mitglieder beträgt pro Jahr 3 Mrd. Euro. Leuchttürme des Vereins sind Infineon, AMD, ZMD und Wacker mit jeweils mehr als 500 Mitarbeitern.
(17.10.2006 / Quelle: saxxess.com / Silicon Saxony e. V. / Bild: Silicon Saxony e. V.)



