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11.10.2006 - Informatikfakultät bezieht Neubau auf dem Campus

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Bereits am Montag wurde der Informatik-Neubau offiziell an die TU Dresden übergeben. Damit erhält die deutschlandweit zu den drei größten Informatik-Ausbildungsstätten zählende Fakultät nach drei Jahren Bauzeit einen Standort auf dem Campus. Für die 3.000 Studierenden und 260 Mitarbeiter bedeutet das eine wesentliche Erleichterung der Studien- und Lehrbedingungen, da die bisher genutzten, veralteten und campusfernen Gebäude in ihrer vorhandenen Kapazität für die ständig anwachsenden Studentenzahlen nicht mehr ausreichten und ohnehin die Hörsäle, Seminarräume und Rechnerkabinette im Kerngelände der Universität genutzt werden mussten.

Das neue Domizil der Dresdner Informatiker im Wert von fast 36 Millionen Euro ist ein architektonisch bemerkenswertes Gebäude mit hochmoderner Infrastruktur. Der behindertengerechte Mäanderbau bietet ca. 8600 m² Nutzfläche für Büro-, Seminar- und Laborräume, führt die sechs Institute mit 28 Professoren und Dozenten sowie 260 Mitarbeitern unter einem Dach zusammen und integriert gleichzeitig das Fakultätsrechenzentrum mit seinen mehr als 250 modern ausgerüsteten Rechnerarbeitsplätzen. Die sieben klimatisierten Computerkabinette mit besser abgeschirmten Kupferkabeln ermöglichen einen Datentransfer von einem Gigabit pro Sekunde und machen diesen dadurch um ein zehnfaches schneller als im alten Gebäude. Für die Datenspeicherung steht ein zentrales Speichersystem mit der 8-fachen Speicherkapazität im Vergleich zum bisherigen Stand zur Verfügung.

Das Studienangebot der Fakultät Informatik wurde ständig erweitert. Heute werden zwölf verschiedene Abschlüsse wie Diplom, Master, Bachelor sowie mehrere Lehramtsabschlüsse angeboten. Neben der klassischen Informatik und der Medieninformatik stehen den Studierenden fünf weitere Studiengänge zur Auswahl, darunter zwei englischsprachige Masterstudiengänge. In diesem Semester werden 600 Studierende hier eine Informatikausbildung beginnen.

In den letzten Jahren konnte die Fakultät ihre Forschungsarbeit deutlich ausbauen und eine besonders hohe wissenschaftliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit auf den Gebieten von Softwaretechnik, Multimedia, Betriebssystemen, Datenschutz und Datensicherheit, parallelen und verteilten Rechnersystemen, intelligenten Systemen, und formalen Methoden der Spezifikation erreichen.

(11.10.2006 / Quelle: TU Dresden / Bild: TU Dresden)