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04.10.2006 - futureSAX 2007 startet mit neuem Kooperationspartner

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In drei Phasen kann die Geschäftsidee dann zu einem tragfähigen Businessplan ausgebaut werden. 50 Seminare sowie Bewertungen und Gespräche mit über 100 Juroren und Coaches begleiten die "Kandidaten" auf Ihrem Weg durch die verschiedenene Phasen. Insgesamt winken 68.000 € Preisgelder.
"Sachsen hat mit seiner vielfältigen Forschungs- und Hochschullandschaft starkes Potenzial für technologieorientierte Gründungen. Kein Wunder, dass 15% der Beteiligungszusagen des High-Tech Gründerfonds auf den Freistaat entfallen", so Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. Die meisten der sächsischen Portfoliounternehmen des High-Tech Gründerfonds nutzten futureSAX als erste Anlaufstelle, was der Grund für die Kooperation sei.
Beim futureSAX2007 wird es einige Neuerungen geben. In den Phasen I und II wird zukünftig je ein Sieger in einer der vier Branchengruppen Technologie, ITK, Bio-/Nanotechnologie bzw. Service prämiert werden. Damit erhöhen sich die Preisgelder: in Phase I winken 4 x 2.000 Euro und in Phase II werden 4 x 3.000 Euro vergeben.
Neu ist auch, dass bereits in Phase II alle Teilnehmer Ihre Geschäftsidee und die Grundzüge des Marketingkonzeptes vor einer Expertenjury ihrer jeweiligen Branchengruppe präsentieren und verteidigen werden. Diese Veränderung begründete Kerstin Trautmann, Geschäftsführerin der Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH: "Gerade Gründer und junge Unternehmer müssen frühzeitig lernen, mit Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen - ob Kapitalgeber, Kunden oder Kooperationspartner. Die Präsentationen vor unserer Expertenjury sind somit eine gute Möglichkeit für die Teams, ihre Überzeugungsfähigkeit zu testen und im Dialog mit den Juroren ihre Idee weiter zu entwickeln."
Im Rahmen der Initiative "Partner für Innovation" wurde der High-Tech Gründerfonds als gemeinsames Projekt von BASF, Siemens, Deutsche Telekom, der Bundesregierung und der KfW- Bankengruppe entwickelt. Insgesamt stehen bis 2010 ca. 262 Millionen Euro zur Verfügung, wovon allein aus dem Bundeshaushalt 240 Millionen finanziert werden. Ziel des High-Tech Gründerfonds ist es, jungen und chancenreichen Technologieunternehmen eine möglichst rasche unternehmerische Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Jedes einzelne Start-Up kann sich im Rahmen einer ersten Finanzierung um rund 500.000 Euro bewerben. Die Sachsen sind beim High-Tech Gründerfonds überproportional vertreten. Bisher hat der High-Tech Gründerfonds aus Sachsen mehr als 20 Anfragen erhalten. Davon sind bereits sechs Beteiligungen mit sächsischen Unternehmen vertraglich abgeschlossen worden. Vier Unternehmen davon haben vorher den Businessplan- Wettbewerb futureSAX durchlaufen.
Unter dem Motto "Gründen und Wachsen in Sachsen" startete Ende 2002 erstmals der Businessplan-Wettbewerb futureSAX. Sachsenweit und branchenoffen werden auch im fünften Wettbewerbsjahr 2007 wieder innovative Geschäftsideen gesucht. 188 Geschäftsideen, Marketingkonzepte und Businesspläne wurden im letzten Projektzeitraum 2006 eingereicht - 183 waren es 2005. Am Wettbewerb haben sich 2006 insgesamt 140 Teams beteiligt (2005: 128).
Sponsoren des futureSAX sind: Freistaat Sachsen, Sächsische Aufbaubank -Förderbank- , KfW Mittelstandsbank, High-Tech Gründerfonds Management GmbH, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Sparkasse Leipzig und S- Beteiligungen, Sparkasse Chemnitz, Bürgschaftsbank Sachsen und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Corporate Finance Holding GmbH Leipzig, factoring plus AG, UKM Fahrzeugteile GmbH, Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG, Microsoft Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH, PriceWaterhouseCoopers AG, Komsa Kommunikation Sachsen AG und Aetka, redi-Group, bruno banani underwear GmbH, IBM Deutschland GmbH, CMS Hasche Sigle und Offizin Andersen Nexö.
(04.10.2006 / Quelle: saxxess.com / Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH / Bild: Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH)



