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25.09.2006 - Verpackungen mit Plastikchip

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Massenhaft werden die Strukturen von Transistoren auf Kunststofffolie gedruckt
Die Chemnitzer printed systems GmbH präsentiert vom 26. bis 27. September 2006 auf der Fachmesse OEC (Organic Electronics Conference and Exhibition) in Frankfurt a. M. eine Studie für weitere Anwendungsmöglichkeiten des elektronischen Massedruckverfahrens.

"Wir sehen eine wirtschaftlich sinnvolle Anwendung unserer gedruckten ID-Tags für die Konsumgüterindustrie und die Pharmabranche", erklärt Andreas Ehrle, Geschäftsführer Marketing der printed systems GmbH. Dabei werden Verpackungen aus Karton, Papier oder Folie mit einem Speicherchip aus Funktionspolymeren bedruckt. Die auf den Chips gespeicherten Daten sind dann über einen speziellen Scanner auslesbar.

"Mit dem ID-Chip könnten wir Verpackungen, und damit auch die Produkte, schnell und kostengünstig eindeutig idenzifizierbar machen", erläutert Ehrle den Sinn der Technologiestudie. So könne der Chip die Echthet eines Produktes bestätigen. Daneben könne die elektronische Idendifizierbarkeit aber auch für Marketinganwendungen genutzt werden: Etwa wenn nach dem Scannen der Verpackung sofort Informationsseiten im Internet abgerufen würden.


Das Chemnitzer Unternehmen printed systems GmbH wurde im Jahr 2003 als Spin-off des Instituts für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz gegründet. Schwerpunkt bildet das Massendruckverfahren von klassischen Druckprodukten mit elektronischen Eigenschaften.

(25.09.2006 / Quelle: saxxess.com / printed systems GmbH / Bild: printed systems GmbH)