News-Archiv


30.08.2006 - Drahtlos Surfen vor den Chemnitzer Wohnheimen

Vorherige Newsmeldung Nächste Newsmeldung

Surfen vor dem Wohnheim: Auch Sebastian Gepp, der seit 2004 in Chemnitz Mechatronik studiert, schwört nicht nur als Mitglied des CSN auf den drahtlosen Internetzugang.
Ein drahtloser Internetzugang ist jetzt rund um die zehn Chemnitzer Wohnheime möglich. Mit Abschluss des "WLAN-Projektes" (Wireless Local Area Network) des Chemnitzer Studentennetzes (CSN) kann nun auf den Wiesen rund um die Wohnheime des Studentenwerk Chemnitz-Zwickau drahtlos gesurft werden.

Neben den Wohnheimen wurden auch die Studentenclubs in diesem Semester mit der WLAN-Technik versorgt. "Wir hoffen, es erhöht die Attraktivität der Clubs, wenn man bei einem gemütlichen Kaffee nun auch drahtlos im Internet recherchieren kann", erzählt Holger Gahrig, Club-Chef des Studentenclubs FPM. Derzeit ist das Internet rund um die Wohnheime und Clubs nur für Nutzer des CSN zugänglich. Eine Ausweitung der Zugänge auf alle Studenten mit URZ-Login (Universitätsrechenzentrum Login) und einem Zertifikat Internet-Nutzung (ZIN) ist aber in Planung, wie Christoph Tewes vom CSN weiß. Auch Überlegungen, die WLAN-Abdeckung des Universitätscampus weiter auszuweiten, existieren.

Ein weiteres Großprojekt wurde in diesem Monat mit Unterstützung des Studentenwerkes abgeschlossen. Veraltete BNC-Techniken der Wohnheime wurden auf moderne Twisted-Pair-Verkabelung umgerüstet. Beim alten Netz teilten sich bisher mehrere Nutzer auf einer Etage ein Netzwerkkabel. Zahlreiche Probleme, wie Verbindungsausfall auf Rechnern, waren an der Tagesordnung. "Mit der neuen Verkabelung hat nun jeder Nutzer seine eigene Leitung und die alten Probleme gehören der Vergangenheit an", erklärt Nicky Scholz, Mitglied des CSN. Die Finanzierung der Umbauarbeiten in Höhe von rund 255.000 Euro hat das Studentenwerk Chemitz-Zwickau im Rahmen eigener Modernisierungsarbeiten übernommen.

Auch für die Zukunft haben sich die Studenten des CSN noch einiges vorgenommen. Das nächste Projekt ist im Rahmen einer Diplom- und einer Studienarbeit geplant, um in den Zimmern der Wohnheime IP-Telefonie zu ermöglichen. Ein Anschluss an das Netz des URZ ist denkbar, dann könnten die Nutzer innerhalb der Universität kostenfrei telefonieren.


Mit mehr als 1.650 Mitarbeitern gehört die TU Chemnitz zu den größten Arbeitgebern der Region. Die Universität bietet mehr als 10.000 Studierenden ein breites Fächerspektrum und ein interdisziplinäres Studienangebot. Über Grenzen von Fächern und Fakultäten hinweg sind an der TU Forschung und Lehre in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Mathematik eng verknüpft mit den Wirtschaftswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften.

(30.08.2006 / Quelle: saxxess.com / Technische Universität Chemnitz / Bild: CSN/Sebastian Drews)