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23.08.2006 - Neues "Herzstück" für intensives Laserlicht

Undulatorstruktur - künstliche Lichteffekt verdeutlicht den Laserblitz
Infrarotlicht liegt im Übergangsbereich zwischen Mikrowellen und Infrarot und wird auch Terahertz-Strahlung genannt. Vor allem zur Grundlagenforschung werden intensive Quellen benötigt. Beispielsweise wird mit dieser Quelle das dynamische Verhalten von Elektronen in Halbleitermaterialen untersucht. Ein derartiges Verständnis ist für den technischen Fortschritt für elektronische Bauelemente (z. B. Computer) notwendig.
200 Laser-Experten aus aller Welt erhalten bereits am 30. August 2006 die Chance, die neue Lichtquelle im FZR zu besichtigen. Sie sind Teilnehmer der Konferenz FEL 2006, die vom 27. August bis 1. September 2006 in Berlin stattfinden wird.
Das Forschungzentrum Rossendorf (FZR) betreibt Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung mit Photonen- und Teilchenstrahlen. Das FZR ist mit ca. 550 Mitarbeitern das größte Institut der Leibniz-Gemeinschaft und verfügt über ein jährliches Budget von rund 56 Mill. Euro. Hinzu kommen etwa 6 Mill. Euro aus nationalen und europäischen Förderprojekten sowie aus Verträgen mit der Industrie. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung.
(23.08.2006 / Quelle: saxxess.com / Forschungszentrum Rossendorf e. V. / Bild: Forschungszentrum Rossendorf e. V.)



