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23.08.2006 - Infineon beliefert das größte nationale Passprojekt der Welt

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Die neuen elektronischen Reisepässe enthalten in ihren Umschlagrücken einen Chip, auf dem die im Pass gedruckten Informationen verschlüsselt abgespeichert sind. Dieser Chip hat lediglich die Größe eines Kästchens auf einem Blatt Rechenpapier und ist noch dünner als dieses Blatt.
Der US-Pass enthält verschiedenste Sicherheitseigenschaften zum Schutz der Inhaberdaten. Beispielsweise die Funktion "Basic Access Control" (BAC). Dabei wird der geöffnete Pass von einem Lesegerät gescannt und über ein Funksignal werden die verschlüsselten Daten auf dem Chip ausgelesen. Das Lesegerät prüft die maschinenlesbaren Zeilen mit den Daten auf dem Chip. Außerdem vergleicht ein Bilderkennungssystem das reale Gesicht der Person mit dem elektronisch gespeicherten Chip-Bild. Insgesamt 50 Sicherheitsmechanismen, unter anderem Datenverschlüsselung, ein aktives elektrisches Schild auf der Chipoberfläche und Sensoren machen unberechtigte Zugriffe auf den Chipinhalt so gut wie unmöglich. Besonderen Schutz bietet der Chip-Aluminiumpanzer, der bei Aufbruch sofort die Funktionsweise des Chips still legt.
Die Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik, für Anwendungen in der drahtgebundenen Kommunikation, sichere mobile Lösungen sowie Speicherbauelemente. Infineon ist weltweit tätig und beschäftigt rund 36.400 Mitarbeiter, davon rund 5.000 in Dresden. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte Infineon einen Umsatz von 6,76 Milliarden Euro.
(23.08.2006 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Sächsische Zeitung / Bild: Infineon Technologies AG)



