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22.08.2006 - Erste bipolare Diode aus Zinkoxid

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In enger Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Rossendorf haben Physiker der Leipziger Universität die erste bipolare Diode aus Zinkoxid (ZnO) hergestellt. ZnO stellt ein zurzeit intensiv erforschtes Material für Lichtquellen auf Halbleiterbasis im ultravioletten und blauen Spektralbereich dar. Als transparenter Halbleiter ist ZnO ein multifunktionales Material. Elektrische Eigenschaften können mit optischen, piezo- und pyroelektrischen und magnetischen Eigenschaften kombiniert werden.

Trotz der komplizierten Herstellung von Dioden seien die Ergebnisse der ZnO-Nanoforschung ein Durchbruch auf dem Gebiet und ermutigen die Wissenschaftler die Forschungsarbeit in Richtung Dioden und Leuchtdioden zu intensivieren, erläuterte Prof. Dr. Marius Grundmann von der Universität Leipzig. Resultate seien dann Laser, die beträchtliche Informationsdichten auf Datenträger brennen können.


Die Arbeiten an ZnO-Dioden in der Abteilung Halbleiterphysik der Universität Leipzig werden im Rahmen des Schwerpunktprogrammes 1136 "Substitution in ionischen Festkörpern" der Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

(22.08.2006 / Quelle: saxxess.com / Leipziger Volkszeitung / Bild: Universität Leipzig)