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25.07.2006 - Tagung von Polymerelektronik-Experten in Chemnitz

Logo der Organic Electronics Association (OE-A)
Die OE-A stellt auf dem Gebiet der Polymerelektronik die weltweit wichtigste Informations- und Kommunikationsplattform dar. Die Verbindung hat mehr als 65 Mitglieder aus Europa und den USA. Unternehmen wie BASF, MAN Roland, Siemens oder Samsung arbeiten in der OE-A zusammen mit Forschungsinstituten. Ziel ist der Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur im Bereich Polymerelektronik. "Unser Ziel ist die Verbindung von Forschung, Technologie und Anwendung, um diesem innovativen Markt gerecht zu werden und die Entwicklung voranzutreiben", erklärt Dr. Klaus Hecker, Managing Director der OE-A.
Bei der Polymerelektronik hat sich durch neue organische Materialien in den letzten Jahren ein Technologiefeld entwickelt. So ist es möglich, elektronische Bauteile auf flexiblen Substraten wie Plastik oder Papier zu produzieren. Organische Leuchtdioden (OLEDs) für Bildschirme oder Leuchtanzeigen sind wohl die bekanntesten dieser Bauteile.
Aber auch Solarzellen, RFID-Chips oder Sensoren auf Polymer-Basis sollen zukünftig auf Basis von Polymeren funktionieren. Die Herstellung dieser Bauteile ist besonders kostengünstig. Zudem wird durch die Möglichkeit des Massendruckverfahrens bei der Herstellung die Produktivität gesteigert.
Chemnitz ist einer der führendem Standorte auf diesem Wachstumsmarkt. In Chemnitz sind gleich mehrere Unternehmen und Institute Mitglieder der OE-A. Hierzu zählen die KSG Leiterplatten GmbH, die printed systems GmbH, das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Chemnitz sowie das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz. Diese Unternehmen und Institutionen haben zu Beginn des Jahres den regionalen Wachstumskern "printronics" ins Leben gerufen. Zusammen mit 3D-Micromac AG, der GEMAC mbH sowie der GETT Gerätetechnik GmbH, unter dem Leitspruch "printed electronics everywhere" will dieser innovative Zusammenschluss der führender Anbieter von massengedruckten, elektronischen Produkten werden und langfristig ein internationales Kompetenzzentrum aufzubauen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt in den ersten drei Jahren mit 5,3 Millionen Euro.
(25.07.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: Organic Electronics Association)



