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17.07.2006 - Digitalfunk für Sachsens Sicherheitsbehörden

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Sächsische Polizei bei der WM in Leipzig
Ab 2007 führen Sachsens Sicherheitsbehörden schrittweise den Digitalfunk ein. Der Anfang dafür wird bereits im kommenden Jahr im Raum Leipzig gemacht. Die Region Dresden soll 2008 mit der neuen Funktechnik ausgestattet werden und Chemnitz ein Jahr später. Der Freistaat Sachsen und die Kommunen arbeiten zusammen daran, der Polizei, den Feuerwehren, den Rettungsleitstellen und anderen Hilfsorganisationen den Digitalfunk zur Verfügung zu stellen. Die sachsenweite Umstellung soll 2010 planmäßig abgeschlossen sein, kündigten Innenministerium, Landkreistag, sowie Städte- und Gemeindetag an.

Die geplanten Kosten zur Einführung des neuen Digitalfunks belaufen sich bis 2020 auf 175 Mio. Euro. Der Freistaat trägt die Gesamtkosten für den Netzaufbau. Bereits im Haushaltsjahr 2007/2008 sind davon 32 Mio. Euro eingeplant. Die Kommunen beteiligen sich an den Betriebskosten zu 60 Prozent. 2009 soll dieser Anteil überprüft werden. Für die Beschaffung der digitalen Geräte und die Umrüstung der Rettungsstellen werden Fördermittel des Landes eingesetzt.

Bereits während der Fußball-WM konnten Berufsfeuerwehr und andere Hilfsorganisationen in Leipzig erste praktische Erfahrungen mit der neuen Funktechnologie sammeln. Das Pilotprojekt wurde als positiver Vorlauf für die landesweite Einführung gewertet.

"Mit dieser Vereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und den sächsischen Kommunen wurde eine tragfähige Grundlage für die Einführung des Digitalfunks für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Sachsen gefunden. Auch mit dem Leipziger Pilotprojekt haben wir die Nase vorn.", erklärte Innenstaatssekretär Dr. Jürgen Staupe.

(17.07.2006 / Quelle: saxxess.com / Sächsisches Staastministerium des Inneren / Bild: LPD ZD Sachsen)