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12.07.2006 - Dresdner Software gegen Programmausfälle

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TU Dresden
In vielen Bereichen, z. B. in Flugzeugen oder bei medizinischen Operationen, hängt das Leben von Menschen von funktionierenden Computersystemen ab. Lebenswichtig scheint daher eine Softwareentwicklung der Dresdner Informatiker um Christof Fetzer, Professor für Systems Engineering, die Programmausfälle frühzeitig erkennen soll.

Das Geheimnis der Dresdner Systemtechniker am Institut für Systemarchitektur liegt darin, das gesamte Spektrum von möglichen Programmabläufen in die Entwicklung der Software einzubeziehen. Bereits vor 20 Jahren konnte man dies bei sehr kleinen Programmen berechnen, heute ist die Software sehr komplex und es ist sehr schwierig, Komplexität und Menge möglicher Outputs im Vorfeld einzubeziehen. Die Mitarbeiter um Professor Fetzer haben genau dafür ein Verfahren entwickelt und ermöglichen so die eigene Fehlerkontrolle des Systems.

Ziel der Selbstkontrolle ist es zunächst, dass in kritischen Systemen (wenn Menschenleben davon abhängen) keine Fehler unerkannt bleiben, damit entsprechend schnell reagiert werden kann. Arbeitet die Bremse eines Autos beispielsweise nicht oder nur eingeschränkt, dann sollte der Fahrer dies umgehend und nicht erst bei einem Bremsversuch bemerken. Zukünftig kann die Fehlerkontrolle sicherlich auch zum automatischen Umschalten auf entsprechende Ersatzsysteme führen.

(12.07.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden / Bild: TU Dresden)