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30.06.2006 - Wissenschaftler der TU Dresden erforschen Biomoleküle für die Mikro- und Nanoelektronik

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Die Technische Universität Dresden erhält für ihre Forschungen im Bereich der Nano- und Biotechnologien von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2,5 Mio. Euro für die nächsten 4,5 Jahre. Mit dieser Förderung soll der Einsatz von Biomolekülen in der Mikroelektronik erforscht werden.

Für Forscher der TU Dresden werden biologische Materialien und Methoden immer interessanter für den Einsatz in der Mikroelektronik. In der Natur gibt es Biomoleküle, die in Organismen komplexe Aufgaben erfüllen. So ist es denkbar, dass diese Organismen auch im Bereich elektronischer Abläufe ihr funktionales Potenzial entfalten. Diese auf Biomolekülen basierenden Technologien können auch dazu beitragen, dass Schaltkreise immer kleiner werden.

Biomoleküle sind sehr vielseitig. So eignen sich so genannte Motorproteine zum Beispiel zum Transport in Schaltsystemen. Diese können durch Kopplung andere Moleküle bewegen. Biomoleküle können aber auch zur Verdrahtung oder als Schutzvorrichtung in der Mikroelektronik genutzt werden. Sogar DNA lässt sich für weitere Prozesse im Nanobereich verwenden. Für die Entwicklung der neuen Biotechnologien ist ein hohes Maß an interdisziplinärer Arbeit unerlässlich. Die TU Dresden bietet für eine übergreifende Ausbildung hochqualifizierter Wissenschaftler ein perfektes Umfeld, vor allem durch ihren Schwerpunkt auf Ingenieurs- und Naturwissenschaften.


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Graduiertenkolleg der TU Dresden "Nano- und Biotechnologie für das Packaging elektronischer Systeme". Insgesamt forschen 25 Wissenschaftler der TU aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Genetik, Chemie, Medizin und Werkstoffwissenschaft an dem zukunftsweisenden Projekt.

(30.06.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden / Bild: TU Dresden)