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30.06.2006 - World Cup Conference rund um Fußball, Medien und Alltag an der Universität Leipzig

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Passend zur derzeit allumfassenden Fußballbegeisterung begann gestern an der Universität Leipzig die internationale Tagung "World Cup Conference (WCC)". Bis zum 01. Juli 2006 werden sich mehr als 60 internationale Wissenschaftler mit dem Thema "Fußball und Medien im Alltag" befassen. Eröffnet wird die internationale Fachtagung mit Gästen aus Tel Aviv, Stirling, Surrey und Aarhus von Alan Tomlinson (University of Brighton) und Christopher Young (University of Cambridge).

Fußball ist ein globales Phänomen, das in allen Lebensbereichen Einzug gehalten hat,  mit Unterhaltung und Vermarktung milliardenschwere Umsätze erzielt und gleichzeitig weltweit Millionen Menschen begeistert. Auf fast allen Kontinenten dominiert der Kult ums runde Leder auf verschiedenste Art die Medien.

Das legt die Vermutung nahe, dass es in diesem Zusammenhang weltweit wissenschaftlich belegbare Grundkonstanten geben könnte. Schwerpunkte der Vorträge sind die kulturellen Auswirkungen der multimedialen Fußballpräsenz in den verschiedenen Ländern, die Vorbildfunktion von Spielern, das Verhältnis der verschiedenen Akteure in den Stadien untereinander und natürlich die Inszenierung durch die Medien.

Auf der abschließenden Podiumsdiskussion am Samstag, dem 1. Juli 2006 gibt es einen Ausblick auf "Fußball im Internetzeitalter". Die von Lothar Mikos (Potsdam) moderierte Abschlussrunde "Football in the Internet Age" wird nicht nur die WCC zusammenfassen, sondern soll auch Raum bieten für eine kritische Auseinandersetzung mit der digital-vernetzten Medienwelt.


Die WCC wird organisiert von Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Sektion Sport und Medien der International Association for Communication and Media Reserach (IACMR) mit freundlicher Unterstützung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und der Sächsischen Landesmedienanstalt.

(30.06.2006 / Quelle: saxxess.com / Universität Leipzig / Bild: Universität Leipzig)