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29.06.2006 - AMD Opteron Prozessoren bei Supercomputern vermehrt im Einsatz

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"Die Entwickler von Supercomputern zählten zu den ersten, die den AMD Opteron Prozessor in ihre System integrierten", sagte Marty Seyer, Senior Vice President, Commercial Segment, AMD. "Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr traditionelle Unternehmens-Rechenzentren mit vergleichbar hohen Anforderungen an Performance", so Seyer weiter.
So haben beispielsweise Cray Inc. und das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) bei der Vergabe eines Supercomputer-Auftrags die Verwendung von AMD Opteron Prozessoren in einem mehrjährigen Vertrag festgeschrieben. In diesem Jahr soll bereits der Anfang mit Next-Generation AMD Opteron Prozessoren mit DDR2-Memory gemacht werden. Bis Ende 2007 erfolgt ein Upgrade auf Quad-Core AMD Opteron Prozessoren. ORNL plant außerdem bis Ende 2008 die Installation eines Cray Supercomputers. Das System wird eine Leistung von einem Petaflops erreichen und damit etwa dreimal schneller als sein als jeder andere Computer der Welt. Aktuelle oder zukünftige Versionen des AMD Opteron Prozessors sind für alle Systeme vorgesehen, die im Vertrag festgeschrieben sind.
Der größte aktuelle auf AMD Opteron Prozessors basierende Supercomputer der Welt ist der TSUBAME Supercomputer des Tokyo Institute of Technology, der auf Platz 7 der TOP500 Liste rangiert. Der TSUBAME arbeitet mit Sun Microsystems Sun Fire Servern. Diese Server nutzen mehr als 10.000 AMD Opteron Prozessor-Cores.
Wie AMD weiter berichtet werden die AMD Opteron Prozessoren in naher Zukunft auch bei einem Supercomputer des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) eingesetzt. Das LLNL arbeitet zusammen mit Appro, einem Anbieter von hochleistungsfähigen Enterprise-Computing-Servern, Storage-Systemen und High-End-Workstations und Voltaire, einem Unternehmen, das sich auf Grid-Backbone-Lösungen spezialisiert hat, am Peloton Supercomputing Project des LLNL. Voltaire wird dem LLNL hierzu mehr als 16.000 Next-Generation AMD Opteron Prozessoren liefern.
Nach Angaben von Mercury Research hatte AMD im ersten Quartal 2006 einen Anteil am x86 Server-Markt von 22,1 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal des Vorjahres. Verglichen mit dem ersten Quartal 2005 konnte sich AMD sogar um 254 Prozent steigern.
AMD ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden sind die AMD Saxony LLC & Co. KG und die AMD Fab 36 LLC & Co. KG angesiedelt. AMD Saxony beschäftigt zurzeit rund 2.000 Mitarbeiter im Halbleiterwerk AMD Fab 30 und im Dresden Design Center, dem europäischen Zentrum von AMDs Produktentwicklung. AMD Fab 36 liefert seit März 2006 die ersten 90-nm-Produkte an den Weltmarkt aus. Bis Mitte 2007 soll die Produktion vollständig auf 65-nm-Produkte umgestellt werden.
(29.06.2006 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: AMD)



