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15.06.2006 - TU Dresden und Qimonda wollen NaMLab gründen

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In einem Memorandum of Understanding (MoU) bestätigten heute in Dresden Prof. Georg Milbradt, Ministerpräsident von Sachsen, Prof. Hermann Kokenge, Rektor der TU Dresden, und Loh Kin Wah, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG, ihre Absicht, ein Forschungszentrum mit Namen Nanoelectronics Materials Lab (NaMLab) zu gründen. "Sachsen ist der Mikroelektronik-Standort Nummer Eins in ganz Europa und unter den Top Five weltweit. Das verdanken wir Firmen wie Qimonda, die die Standortvorteile des Freistaates, wie das hohe Fachkräftepotenzial und vor allem die ausgezeichnete Forschungslandschaft, erkennen und zu nutzen wissen", so Milbradt.

Die Wissenschaftler des Joint Venture NaMLabs werden in gemeinsamen Projekten mit der TU Dresden, Qimonda und anderen Projektpartnern Untersuchungen an Materialen und Materialsystemen für den Einsatz im Bereich Nanoelektronik durchführen.

Die Ergebnisse werden Verwendung in nanoelektronischen Technologien mit Strukturgrößen von unter 30nm finden. Die Strukturgrößen kleiner als ein 2.000tel eines Haares werden die Herstellung nanoelektronischer Produkte in 7 bis 10 Jahren bestimmen. Das Forschungszentrum wird die bereits in Dresden angesiedelten Institute und Einrichtungen optimal ergänzen und dem Standort Dresden im Übergang von der Mikro- zur Nanoelektronik seinen weltweiten Spitzenplatz sichern helfen.

Das NaMLab wird am Campus der TU Dresden in der Nöthnitzer Str. 64, direkt angrenzend an den dort bereits vorhandenen Mierdelbau, ein neues Büro- und Reinraumgebäude errichten. Das Bauvorhaben wird vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit Zuwendungen in der Höhe von 5 Mio. Euro gefördert. Zusätzlich beabsichtigt das Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit das NaMLab in den nächsten sechs Jahren mit Zuwendungen in Höhe von 6 Mio. Euro über Projekte zu unterstützen.

(15.06.2006 / Quelle: saxxess.com / Sächsische Staatskanzlei / Bild: TU Dresden)