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26.05.2006 - EUSAR 2006 - Radarexperten tagten in Dresden
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SAR-Systeme können aus großer Entfernung qualitativ hochwertige Bilder liefern, ohne durch Wolken gestört zu werden. Das bedeutet, dass sogar Satelliten aus dem Weltall Bilder mit einer Auflösung von bis zu einem Meter und darunter aufnehmen können, bei jedem Wetter, bei Tag und Nacht. Konferenzleiter Alberto Moreira vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erklärt hierzu, dass SAR-Systeme für Umwelt- und Katastrophenüberwachung sowie für sicherheitsrelevante Anwendungen eine unverzichtbare Datenquelle darstellten. Das wird vor allem durch die Möglichkeit der zwei- und dreidimensionale Kartierung gewährleistet.
Im Tagungsprogramm ging es unter anderem um den neuen deutschen Erdbeobachtungssatelliten Terra-SAR-X Dieser soll im Oktober gestartet werden und fünf Jahre die Erde beobachten. Wie in den vorangegangenen Jahren bot EUSAR 2006 ein Forum für Informationsaustausch einer Fülle von Themen, die sich mit neuesten Entwicklungen der SAR-Technologie befassten. Hierfür reisten 434 Experten aus 30 Ländern nach Dresden, um sich auszutauschen.
In den letzten zehn Jahren hat EUSAR die weltweite Entwicklung hochauflösender Radarsysteme begleitet. Da weltweit immer mehr bildgebende Radarsysteme nach dem Prinzip der synthetischen Apertur Anwendung finden, versucht EUSAR eine internationale Gemeinschaft von SAR-Ingenieuren und Wissenschaftlern zu etablieren.
(26.05.2006 / Quelle: saxxess.com / Sächsische Zeitung / vde-conferences / Bild: vde-conferences)



