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17.05.2006 - Studie belegt: Nanotechnologie am Standort Dresden im Aufwind

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Neben den mit Nanoelektronik befassten Mitarbeitern bei AMD, Qimonda (hervorgegangen aus Infineon) und der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG sind in den weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen rund 1.200 Arbeitskräfte direkt mit Nanotechnologie beschäftigt. Besonderes Kennzeichen der Region ist die ausgezeichnete Qualität der FuE-Einrichtungen, die in Teilbereichen eine internationale Spitzenstellung erreichen. Des Weiteren konnte in der Studie eine hohe Kooperation zwischen den Akteuren der Region festgestellt werden - ein zentrales Merkmal für funktionsfähige Wirtschaftscluster.
Die derzeit dominierende Anwendungsbereich im Nanotechnologie-Cluster Dresden ist die Mikroelektronik / IT. Neben sehr guten FuE-Einrichtungen bestehen hier auch eine Vielzahl an kleineren und mittleren Unternehmen, wobei Qimonda und AMD sowie das im Sommer 2005 eröffnete Fraunhofer Zentrum Nanoelektronische Technologien das Nanoelektronik-Clusters bestimmen. Weitere Stärken liegen in den Bereichen Molekulares Bioengineering und Nanobiotechnologie. Die Tradition des Standortes in der Werkstoffforschung, die sich auch in die Dimension der Nanotechnologie erstreckt und sich in herausragenden Forschungsanwendungen z. B. in den Bereichen Dünne Schichten oder Nanokeramik widerspiegelt, bietet hervorragende Potenziale für Technologietransfer in den Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau sowie die Luft- und Raumfahrt.
Aufbauend auf die gute Ausgangslage kann die Region Dresden nach Meinung der Studienautoren auch zukünftig als Nanotechnologie-Cluster international konkurrieren, da sowohl die Unternehmen als auch die FuE-Einrichtungen ein deutliches Bekenntnis zum Standort und seinen Qualitäten abgegeben haben.
Die Studie "Nanotechnologie in Dresden/Sachsen" erscheint in der Serie "Regionalstudien" als Band 60 der Reihe "Zukünftige Technologien" und ist kostenlos zu beziehen bei der VDI Technologiezentrum GmbH, Frau Angela Butz, butz@vdi.de. Die Studie ist auch online abrufbar.
(17.05.2006 / Quelle: saxxess.com / VDI / Bild: VDI)



