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21.04.2006 - EU fördert Nanoelektronik-Forschung am Fraunhofer-CNT Dresden

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Logo des Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien CNT in Dresden
Neue Prozesstechnologien für die Nanoelektronik stehen im Mittelpunkt der von Wissenschaft und Wirtschaft errichteten "Forschungsplattform für Nanoelektronische Technologien" am Fraunhofer-Center CNT. Das Gesamtprojekt umfasst ein finanzielles Volumen von 700 Mio. Euro. Über einen erheblichen Anteil dieser Summe ist nun eine bedeutende Finanzmittelentscheidung der EU gefallen. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird von der Europäischen Kommission mit 232,5 Mio. Euro gefördert werden. Speziell für die Anlagen-Erstausstattung erhält das Fraunhofer-CNT 48 Mio. Euro aus dem Europäischen Regionalentwicklungsfonds EFRE.

Dr. Peter Kücher, der Leiter des CNT, zu den mit der Forschungsplattform beabsichtigten Zielen: "Innovative Prozesslösungen müssen bei der sehr kurzen Produkt- und Technologielebensdauer schnell in die Fertigung übertragen werden. Mit dem Fraunhofer-Center bietet der Mikroelektronikstandort Dresden ein neues Konzept für diese Herausforderung".

Das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien CNT ist Bestandteil einer neu gegründeten Forschungsinitiative für Nanoelektronik, die dazu beitragen soll, Synergien zwischen Forschung, Entwicklung und Fertigung von Prozesstechnologien optimal zu nutzen. "Das CNT ist Teil des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik und wird sich zu der Plattform für Forscher aus Industrie, Angewandter und Grundlagenforschung entwickeln." so Dr. Kücher zu den Perspektiven des Projektes.


Das CNT soll neben der französischen Forschungseinrichtung LETI in Grenoble und dem belgischen Forschungszentrum IMEC in Leuven das dritte Zentrum für europäische Spitzenforschung in der Nanoelektronik werden. Partner der öffentlich-privaten Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft sind Infineon Technologies AG und Advanced Micro Devices Inc. (AMD). Den CMT-Wissenschaftlern stehen am Forschungs- und Fertigungsstandort von Infineon 800 m2 Reinraumfläche und eine Infrastruktur zur Verfügung, die dem Industriestandard entspricht.

(21.04.2006 / Quelle: saxxess.com / Fraunhofer-CNT / Bild: Fraunhofer-CNT)