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06.04.2006 - AMD plant milliardenschweren Ausbau des sächsischen Standorts

Dr. Hans Deppe, Corporate Vice President & General Manager AMD Saxony
Die Sächsische Staatsregierung wertet die Entscheidung des amerikanischen Halbleiterherstellers AMD als positives Signal für den Standort Sachsen. Ministerpräsident Milbradt: "Es ist großartig, dass AMD sein Bekenntnis zu Sachsen intensiviert. Die enge und langfristige Bindung dieses weltweit erfolgreichen Unternehmens ist ein großes Kompliment an die Leistungskraft der Sachsen und aller, die hier arbeiten." Vor allem das Fachkräftepotenzial und das hervorragende Zusammenwirken zwischen Verwaltung und Unternehmen seien Garanten für die großartige Entwicklung des sächsischen Standortes. Mit der Mikroelektronik sei hier inzwischen eine Schlüsselindustrie verwurzelt, die wie keine andere in alle Industriebereiche hineinwirke. "Wir werden auch in Zukunft verlässlicher Partner für alle weiteren Entscheidungen von AMD sein", so Milbradt weiter.
Laut SZ bekommen beim geplanten Ausbau die Reinräume beider Werke neue Ausrüstungen für leistungsfähigere und vor allem kleinere Chips und die Energieversorgung der Chipfabriken werden nochmals ausgebaut. Eine Entscheidung über ein drittes AMD-Werk am Standort Dresden werde im Sommer fallen.
AMD ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden sind die AMD Saxony LLC & Co. KG und die AMD Fab 36 LLC & Co. KG angesiedelt. AMD Saxony beschäftigt zurzeit rund 2.000 Mitarbeiter im Halbleiterwerk AMD Fab 30 und im Dresden Design Center, dem europäischen Zentrum von AMDs Produktentwicklung. AMD Fab 36 liefert seit März 2006 die ersten 90-nm-Produkte an den Weltmarkt aus. Bis Mitte 2007 soll die Produktion vollständig auf 65-nm-Produkte umgestellt werden.
(06.04.2006 / Quelle: saxxess.com / Sächsische Zeitung / Sächsische Staatskanzlei / Bild: AMD)



