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31.03.2006 - Infineon gliedert Speichersparte ab 1. Mai aus, Dresden bleibt führendes F&E-Zentrum

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Dr. Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG und Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG
Die Infineon Technologies AG hat heute die Ausgliederung seiner Speichersparte unter dem Namen Qimonda bekannt gegeben. Die neue Aktiengesellschaft wird seinen Hauptsitz in München haben und bleibt zunächst eine 100-prozentige Tochter von Infineon. Der Trennungsprozess ist auf organisatorischer und technischer Ebene zügig vorangeschritten, so dass die Qimonda AG ab 1. Mai zwei Monate früher als ursprünglich geplant als weltweites Top-4-DRAM-Unternehmen (laut Gartner Dataquest, Februar 2006) bestens ausgestattet starten kann. So greift die neue Infineon-Tochter weltweit auf fünf 300mm Fertigungsstätten zu und betreibt fünf bedeutende Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Dresden behält dabei auch künftig die Funktion als unternehmensweit führendes F&E-Zentrum.

"Mit der Ausgliederung entsteht das weltweit führende kreative Speicherunternehmen", blickt der designierte Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG Kin Wah Loh, der den Speicherbereich von Infineon seit Sommer 2005 leitet, in die Zukunft. So soll künftig die Fertigungseffizienz durch einen schnelleren Übergang vom 90nm- zum 75nm-Technologieknoten beschleunigt werden.

Mit der Ausgliederung entsteht nicht nur ein führendes Speicherunternehmen, dessen Namen man als "Schlüssel zur Welt" (key-monda) interpretieren kann. Auch Infineon verändert sich. "Wir bauen auch künftig auf unsere technologische Expertise und konzentrieren uns darauf, ein weltweit führendes Unternehmen für Halbleiterlösungen auf den Gebieten Energieeinsparungen, Mobilität, Vernetzung der Gesellschaft und Sicherheitsanwendungen zu werden", erläuterte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Ziebart.


Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie Speicherprodukte. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten über Landesgesellschaften in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 36.400 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2005 (Ende September) einen Umsatz von 6,76 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol "IFX" notiert. Am Standort Dresden werden Speicher- und Logikchips gefertigt

(31.03.2006 / Quelle: saxxess.com / Infineon / Bild: Infineon)