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07.03.2006 - Von E-Mails bis zu Fußballergebnissen - Neuer Handy-Dienst "pusht" Informationen auf Java-Handys

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Die push2you-Anwendung auf einem "1-Euro-Handy" zeigt aktuelle Sport-News. Die Nachrichten können komplett auf dem Handy gelesen werden
Handy-Dienste, die nur hoch-technisierten Geräteinhabern zur Verfügung standen, gehören der Vergangenheit an. Einen Großteil der javafähigen Standardhandys wird die main {GRUPPE} ab sofort mit ihrem push2you-Service unterstützen und E-Mails, Sport- und Tagesnews oder z. B. Testberichten einfach aufs Handy "pushen". Damit ist es dem Softwarehaus als erstem gelungen, den Durchschnitts-Handynutzern Informationsdienste zum erschwinglichen Preis zur Verfügung zu stellen.

60 geplante Informationsdienste sollen den Handynutzern zukünftig zur Verfügung stehen. Der Start des neuen Services erfolgt zunächst mit E-Mails, Wikipedia-Abfragen, Nachrichten-Kanälen aus den Bereichen News, Finanzen und Sport sowie Testberichten. Demnächst sind zusätzliche attraktive Dienste wie Chat, News der Stiftung Warentest und das Verfolgen von eBay-Auktionen geplant.

Die von der main {GRUPPE} entwickelte Software erlaubt es, beliebige Informationen auf jedes javafähige Handy zu transportieren. Wie bei Blackberry-Geräten werden diese aufs Handy "gepusht", d.h., dass die Informationen einfach da sind, ohne dass der Kunde selbst aktiv werden muss. Er muss nicht per SMS eine Anfrage an ein Portal starten oder per Handy-Browser im Internet suchen. Einzige Aktion seinerseits ist es, sich auf dem Portal der main {GRUPPE} http://www.push2you.de anzumelden und seine gewünschten Dienste zu konfigurieren. Die Anmeldung ist zunächst kostenlos. Hat der Interessent die Anwendung dann auf seinem Handy installiert, läuft der Service automatisch. Schlichtweg nach dem Motto "Aufs Handy schauen und sind die aktuellsten Bundesligaergebnisse lesen", können die gewählten Dienste, z.B. die E-Mails oder News gelesen werden, ohne dass der SMS-Eingang überläuft. Liegt eine neue Nachricht vor, wird diese direkt aufs Handy geleitet.

Die Installation der Software auf dem Handy ist dabei fast so einfach, wie einen neuen Klingelton herunter zu laden.

Technisch arbeitet das System auf Basis des MIDP2.0-Standards. Eine MIDP1.0-Version ist in Arbeit. Die Push-Funktionalität wird über "persistente Verbindungen" oder über ein Polling-Verfahren erreicht. Die E-Mail-Anbindung erfolgt mit Hilfe von POP3. Für die E-Mail-Anbindung wird keine weitere  Infrastruktur  benötigt. Damit können auch Free-Mail-Systeme wie web.de oder gmx.de  über das System abgerufen werden. Da viele Kunden in diesen Systemen Hunderte von E-Mails im Posteingang "lagern", kann die Anzahl der gelesenen Mails begrenzt werden. Die Entwickler legten sehr viel Wert darauf, die GPRS-Kosten gering zu halten: Aus diesem Grunde werden Deltabildung und Komprimierung eingesetzt. Jeder datenfähige Mobilfunktarif ist für das System geeignet.


Die main {GRUPPE} Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH hat Ihren Stammsitz in Stuttgart und unterhält eine Niederlassung in Leipzig. Das Unternehmen ist vor allem im Bereich von Service-orientierten Software-Architekturen tätig. Patente in diesem Bereich belegen die hohe Innovationsfähigkeit der mittelständischen Firma. Das neueste Produkt ermöglicht  den von "Blackberry-Geräten" bekannten "Push-Dienst" auf jedem Standard-Handy zu nutzen und erschließt damit ein neues Informationsmedium und eine neue Zielgruppe.

(07.03.2006 / Quelle: saxxess.com / main {GRUPPE} / Bild: main {GRUPPE} )