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03.03.2006 - TU Chemnitz bringt Bewegung in die IT-Landschaft
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Wo normalerweise hohe Anschaffungskosten für ein stationäres Virtual Reality-Labor den Etat kleiner und mittlerer Unternehmen sprengen, besticht "moVE" durch geringe Kosten, leichten Transport und einfache Aufbaumöglichkeiten. Produkte können so zu jeder Zeit und an jedem Ort virtuell präsentiert werden.
"Damit können Unternehmen die perfekte Illusion an jedem Ort ermöglichen, ohne viel Geld investieren zu müssen", verkündet Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Inhaber der Professur für Werkzeugmaschinen. Ein weiterer Vorteil der mobilen virtuellen Produktionsfläche ist die enorme Anpassungsfähigkeit an Kundenwünsche, ganz im Gegensatz zu vorkonfigurierten Systemen.
Auf dem Stand der Hiersemann Prozessautomation GmbH Chemnitz (Halle 1, Stand C7) wird mit Hilfe von "moVE" den Messegästen demonstriert, wie die Bewegungen des Menschen im Umfeld von Robotern in der virtuellen Realität simuliert werden können. Die VR-Ingenieure der TU Chemnitz stellen zudem das Leistungsspektrum des "Virtual Reality Center Production Engineering" vor.
Sachsen ist die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus. Hier wurde 1844 von Johannes Zimmermann die erste deutsche Fabrik gebaut, in der serienmäßig Werkzeugmaschinen produziert wurden, die "Chemnitzer Maschinenfabrik". Das heutige Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse an der TU Chemnitz geht auf das bereits 1956 gegründete Institut für Werkzeugmaschinen in Chemnitz zurück.
(03.03.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



