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28.02.2006 - Fenster öffnen, Garagentore schließen und Lampen ausmachen? Alles per Handy!

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Prof. Dr. Wolfram Hardt (r.) und Informatik-Student Norman Zschiegner testen die Steuerung eines Modell-Autos mit Hilfe eines bluetooth- fähigen Handys.
Prof. Dr. Wolfram Hardt und sein Forschungsteam von der TU-Chemnitz tüftelten in den vergangenen Monaten an einem "selbstorganisierenden Bluetooth-Netzwerk". Mit Erfolg, denn das Ergebnis kann auf der CeBIT am mitteldeutschen Gemeinschaftsstand (Halle 9, Stand D04) begutachtet werden. Das Netzwerk erlaubt bekannten und fremden Bluetooth-Geräten die Übernahme bestimmter Steuerungsfunktionen. Bluetooth-fähige Handys werden damit im intelligenten Haus der Zukunft etliche Hausgeräte bedienen können.

Ist in einem Haus ein solches Netzwerk installiert, werden die vorhandenen Handys sobald sie in Reichweite kommen automatisch mit dem Bluetooth-Netz verbunden. Die erkannten Geräte können dann alle erlaubten Steuerungsfunktionen übernehmen. Erst die Authentifizierung über einen Sicherheitscode ermöglicht auch fremden Geräten den Zugriff auf das Netzwerk. Außerdem ermöglicht die Selbstorganisation des Netwerks selbst beim Ausfall eines Bluetooth-Knotens eine anhaltende Kommunikation und Steuerung der Geräte.

Das Netzwerk funktioniert basierend auf der Fernsteuerung des Motors eines Modellautos über ein Handy der neuesten Generation. Diese Funktionsweise wird auf der kommenden CeBIT von den Informatikern genauestens erklärt.


Prof. Dr. Wolfram Hardt hat an der TU Chemnitz die Professur für Technische Informatik inne. Die Chemnitzer Universität zeichnet sich durch profilierte Forschung aus und hat ein zukunftsorientiertes Entwicklungskonzept erarbeitet, das sie unverwechselbar macht und ihre Stärken herausstellt. In ihm werden die Forschungsstrukturen der TU fakultätsübergreifend gestärkt. Sechs Forschungsprofile verdeutlichen zudem den interdisziplinären Ausdruck der Universität.

(28.02.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz / Mario Steinebach)