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21.02.2006 - Solarworld erweitert Silizium-Aufbereitung in Freiberg und Asiengeschäft

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Das SolarWorld-Tochterunternehmen Deutsche Solar AG wird am Standort Freiberg (Sachsen) die Siliziumaufbereitung deutlich erweitern. Das teilte SolarWorld am Montag in Bonn mit.

"Mit der neuen Investition werden wir unsere bisherigen Aufbereitungskapazitäten verdoppeln und damit den Ausbau der Kapazitäten in der Waferfertigung begleiten. Das Investitionsvolumen für die neue Produktionshalle beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro", erläuterte Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der Deutsche Solar AG die neuen Vorhaben.

Aufgrund der weltweiten Ressourcenknappheit sollen in Freiberg neue Technologien zur Silizium-Gewinnung eingesetzt werden, die es ermöglichen, bisher nicht nutzbare Rohstoffqualitäten aufzubereiten. Bei den Rohstoffen handelt es sich sowohl um Siliziumabschnitte aus der Waferproduktion als auch um extern zugekaufte Ware. "Unsere Kompetenzen in der Siliziumaufbereitung werden wir künftig als Dienstleistung auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen", so Geschäftsbereichsleiter Dr. Karsten Wambach.

Zudem wird SolarWorld auf Grund der Übernahme von Teilen des Solargeschäfts der Shell-Gruppe auch sein Asien-Geschäft ausbauen. "Wir werden unsere Kontakte nach Südkorea und Japan zielgerichtet stärken, um auch dort unser Solargeschäft voranzubringen" so SolarWorld-Vorstandschef Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck. Ein Vorvertrag mit einem südkoreanischen Unternehmen über die Lieferung von kompletten Solarstromanlagen für die Installation von Freiflächenanlagen mit einer Leistung von 2,5 Megawatt sei bereits vereinbart worden. Derzeit begleitet der SolarWorld-Vorstandssprecher als Mitglied einer Wirtschaftsdelegation Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier auf einer Asienreise.


Der Konzern der SolarWorld AG zählt nach Übernahme der Solarsiliziumaktivitäten der Shell-Gruppe zu den drei größten Solarkonzernen der Welt. Die Gesellschaft ist branchenweit das einzige Unternehmen, das sich ausschließlich auf das Kerngeschäft Solarenergie konzentriert und dabei alle Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft unter einem Dach vereinigt. Nach dem Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger Jahre von einem solaren Handelshaus zu einem integrierten solaren Technologiekonzern entwickelt und dabei ihre Mitarbeiterzahl bis Ende Dezember 2005 auf 759 Menschen verstärkt. Inklusive der neuen Mitarbeiter an den übernommenen Shell-Standorten erhöht sich die Beschäftigtenzahl auf über 1.300 Personen weltweit.
Der SolarWorld-Konzern ist auf allen Wertschöpfungsstufen der Solarindustrie - vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage - aktiv. Dabei unterhält der Konzern Produktionsstätten in Freiberg und Schweden. Im Zuge der Integration der Shell-Aktivitäten kommen Produktionsstandorte in den USA und Gelsenkirchen sowie Vertriebsbüros in Afrika und Asien dazu. Freiberg ist einer der modernsten integrierten Solarstandorte der Welt, an dem der SolarWorld-Konzern unter dem Einsatz von Silizium qualitativ hochwertige Solarwafer, Solarzellen und Solarstrommodule herstellt. Die SolarWorld AG ist an der Börse unter anderem im Technologieindex TecDAX und im Mittelstandsindex GEX notiert.

(21.02.2006 / Quelle: saxxess.com / SolarWorld AG / Bild: SolarWorld AG)