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17.02.2006 - Alternative Breitbandversorgung für Kommunen

Noch nicht alle Kommunen können eine Breitbandversorgung genießen.
Für viele Kommunen sind diese Alternativen die einzige Möglichkeit eine Breitbandanbindung zu gewährleisten, da die deutsche Telekom jahrelang Absagen für eine DSL-Versorgung erteilte. Das sächsische Unternehmen Internet Ostaschsen machte im sächsischen Görlitz vor, wie es funktioniert. Basierend auf Proxim-WLAN-Technik bietet das Unternehmen in der Region einen breitbandigen Zugang an. In Zusammenarbeit mit der Stadt Görlitz ist, im Zuge der Endausscheidung zur Kulturhauptstadt 2010, die Versorgung von Infoterminals geplant.
Der sächsische Citycarrier ChemTel, der dem bundesweit tätigen TROPOLYS/Versatel-Verbund angehört, erweiterte sein Angebot in Sachsen ebenfalls um ADSL. So erschloss ChemTel neben Chemnitz und Zwickau auch kleinere Orte, wie Limbach-Oberfrohna und Röhrsdorf ohne Beihilfe der Kommunen.
Im Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) haben sich mehr als 50 der im deutschen Markt operativ tätigen Telekommunikations- und Multimediaunternehmen zusammengeschlossen. Alle stehen im Wettbewerb zum Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG. Sie repräsentieren rund 80 Prozent des von den privaten Anbietern erzielten TK-Gesamtumsatzes.
Als kommunaler Spitzenverband vertritt der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung kreisangehöriger Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa. Seine Mitgliedsverbände repräsentieren über 12.500 Städte und Gemeinden in Deutschland mit mehr als 47 Millionen Einwohnern. Er ist föderal organisiert und parteipolitisch unabhängig. Die Besetzung der Organe orientiert sich an dem Votum der Wähler bei den Kommunalwahlen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet unabhängig von staatlichen Zuschüssen.
(17.02.2006 / Quelle: saxxess.com / heise / Bild: it Stock)



