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15.02.2006 - Fraunhofer-Gesellschaft erweitert Institutsstandort Chemnitz

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Zum Leiter des neu geschaffenen Institutsteils wurde Prof. Dr. Thomas Geßner berufen, der gleichzeitig das Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz leitet. Prof. Dr. Geßner wird zudem ab 1. April 2006 als Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz vorstehen.
"Die zunehmende Miniaturisierung mikrotechnischer Produkte und verstärkte Integration auch mit elektronischen Komponenten, zum Beispiel das Handy der Zukunft, führt dazu, dass die Systemintegration immer bedeutsamer für die wissenschaftlich-technische Entwicklung wird. Das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration sieht in dieser strategischen Ausrichtung ein besonderes Aufgabengebiet für die Wissenschaftler in Chemnitz", so Prof. Geßner zur geplanten Profilierung "seines" neuen Institutsteiles.
Zudem wird der Chemnitzer Institutsteil des IZM Projektpartner eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die nächsten viereinhalb Jahre mit 3,4 Millionen Euro finanzierten, internationalen Graduiertenkollegs an der TU Chemnitz sein. Das neue Kolleg wird am 1. April 2006 mit dem Forschungsschwerpunkt "Materialien und Konzepte für fortschrittliche Metallisierungssysteme" starten.
"Gemeinsam mit chinesischen Partnern der Fudan University und der Shanghai Jiao Tong University werden Chemiker, Physiker sowie Elektro- und Informationstechniker der TU Chemnitz, der TU Berlin und unseres Fraunhofer-Institutsteils neueste Materialien auf Nanometerebene sowie ihre Anwendbarkeit in der industriellen Massenproduktion elektronischer Schaltkreise untersuchen", so Prof. Geßner.
Geforscht wird in enger Kooperation mit den IZM-Standorten Berlin und München, ein Umstand aus dem man sich Synergieeffekte zwischen den Wissenschaftseinrichtungen erwartet. Der inhaltliche Schwerpunkt soll dabei speziell auf der miniaturisierten Systemintegration von mikromechanischen, mikrooptischen, mikrofluidischen und mikroelektronischen Komponenten gelegt werden. Bis Ende des Jahres sollen im neu geschaffenen Chemnitzer Institutsteil bereits mehr als 30 Mitarbeiter tätig sein.
(15.02.2006 / Quelle: saxxess.com / Fraunhofer-Gesellschaft / Bild: Fraunhofer-Gesellschaft )



