News-Archiv


14.02.2006 - TU Chemnitz liefert Puzzlestein für die Telefonie der Zukunft

Vorherige Newsmeldung Nächste Newsmeldung

Logo TU Chemnitz
Chemnitzer Wissenschaftler der Professur für Daten- und Kommunikationstechnik der TU Chemnitz und des Institutes für Datenkommunikation Chemnitz entwickelten eine Software, die eine IP-Sprachkommunikation zwischen mobilen WLAN-Systemen ermöglicht. Die Forschungsergebnisse werden seit heute erstmals auf der Nürnberger "Embedded World", der größten internationalen Fachmesse für eingebettete Systeme, vom 14.-16. Februar 2006 vorgestellt.

Voice over IP (VoiP) ist eine Technologie, um Sprache über Datennetzwerke zu übertragen, IP die Abkürzung des Internet Protokolls, dass sowohl in lokalen Computernetzen, als auch im Internet zur Datenübertragung eingesetzt wird. In den 90er Jahren kam zum ersten mal diese Form der Telefonie auf, die aber auf Grund der langsamen Übertragungsrate der damaligen Internetverbindung keine Alternative darstellte.

Inzwischen ist die Technolgie zur Marktreife weiterentwickelt worden und kann in den nächsten fünf bis zehn Jahren die heutige Telefonie ablösen.

In Chemnitz ist die Vision schon greifbar nah: Die Entwicklung einer kompletten VoiP-Softwareumgebung für Mikrocontrollersysteme arbeitet mit dem freien eingebetteten Betriebssystem "embedded Linux". Telefondienste im Funknetz nach Wireless LAN Standard 802.11x und die Verbindung meherer Teilnehmer und somit die räumliche Erreichbarkeit wurden realisiert.

Getestet wurde auch der Einsatz eines sogenannten "Gateway"-System ins öffentliche Telefonnetz, welches die Kommunikation unter Netzwerken mit verschiedenen Protokollen ermöglicht. Brücke zwischen dem privaten WLAN-Netz und dem öffentlichen Fernsprechnetz ist ein Linux-PC mit der freien Softwaer "Asterisk".

(14.02.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)