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09.02.2006 - High-Tech aus Sachsen macht Hirnimplantation sicherer

microTargeting Platform aus dem Hause FHC
Dr. Dirk Winkler, Spezialist für Tiefenhirnstimulation, erklärt den Unterschied des neuen Verfahrens zur alten Methode: "Einer hoch genauen Bildgebung und darauf aufbauender OP-Planung kommt eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg des hoch riskanten Eingriffs zu."
So mussten die Patienten bislang im Vorfeld der Operation einen aus Metall bestehenden stereotaktischen Rahmen auf dem Kopf tragen, der das für die OP erforderliche Koordinatensystem lieferte. Während der Zeit durften die Patienten keine Medikamente nehmen.
Mit der "microTargeting Platform" implantiere man nun unter örtlicher Betäubung sechs kleine Knochenanker mit Markerelementen, die das erforderliche Koordinatensystem ersetzen. Auf Basis dieser Bilder könne die OP dann optimal geplant werden.
Die erste Operation verlief erfolgreich. Die Patientin hat die Klinik bereits wieder verlassen. Die an Morbus Parkinson erkrankten Patienten finden in der Implantation eines Hirnschrittmachers (Tiefenhirnstimulation) eine Alternative zur medikamentösen Behandlung. Trotz der relativ hohen Kosten für die OP ist diese Therapie preiswerter als die medikamentöse Therapie. Deutschlandweit leiden etwa 25.000 Menschen an einer schweren Parkinsonerkrankung.
(09.02.2006 / Quelle: saxxess.com / Universitätsklinikum Leipzig / Bild: Universitätsklinikum Leipzig)



