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02.02.2006 - Wissenschaftler der TU Dresden übertragen echt-dreidimensionale Daten

TU Dresden
Professor Manfred Buchroithner, Direktor des Instituts für Kartographie der TU Dresden: "Nach meinen Recherchen wurde so etwas weltweit zumindest noch nie in der Lehre eingesetzt."
Für die Übertragung der echt-dreidimensionalen Daten kooperiert die TU Dresden mit der Universität Trier. Im Rahmen einer Video-Konferenz-Vorlesung sollten mittels der sogenannten Echt-3D-Polarisations-Visualisierungstechnik 3D-Daten im Dresdner Hörsaal projiziert und live nach Trier übertragen werden. Studenten in Dresden und in Trier konnten mittels Polarisationsbrillen gleichzeitig die selben Daten stereoskopisch betrachten und diskutieren. Prof. Buchroithner, der als internationaler Experte der Entwicklung kartographischer 3D-Visualisierungstechniken gilt, betont, wie wichtig es ihm ist, "die Studierenden mit der heute revolutionär anmutenden Technik vertraut zu machen, die in fünf bis zehn Jahren weltweit Standard sein könnte."
Mit einem Kurzfilm wurden zunächst die 3D-Visualisierung erklärt und am Beispiel der Eiger Nordwand demonstriert. Die Studenten aus Dresden und Trier diskutierten anschließend anhand der dreidimensionalen Darstellung der Eiger Nordwand sowie weiterer ausgewählter Landschaftsmodelle über die Vor- und Nachteile verschiedener Aufnahme- , Visualisierungs- und Datenübertragungstechniken.
Seitens der TU Dresden sind an der Entwicklung dieser Innovation neben dem Institut für Kartographie die Professur für Konstruktionstechnik/CAD, das Audiovisuelle Medienzentrum, das Rechenzentrum und das Zentrum für Videokonferenzen beteiligt.
(02.02.2006 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden / Bild: TU Dresden)



