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23.01.2006 - Computerausstattung an sächsischen Schulen verbessert

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Sachsens Schulen sind gut versorgt: Nur neun Schüler teilen sich einen Computer
Die Computer-Ausstattung an sächsischen Schulen hat sich weiter verbessert. Durchschnittlich steht jetzt für neun Schüler jeweils ein Computer zur Verfügung. Anfang vergangenen Jahres mussten sich noch 14 Schüler einen Computer teilen.

Damit ist die PC-Ausstattung heute deutlich besser als das von der EU zum Ziel gesetzte Verhältnis von 15 zu eins, so das Kultusministerium. Ende der 90er Jahre drängelten sich in Sachsen noch 108 Schüler vor einem PC-Bildschirm. Die Anschaffung von Schulcomputern wird seit 2001 vom Kultusministeriums aus EU-Mitteln gefördert. Von 100 Millionen Euro Fördermittel flossen bereits rund 75 Millionen Euro in die Computer-Ausstattung der Schulen.

Kultusminister Steffen Flath appellierte an die Kommunen, dringend vorhandene Lücken bei der PC-Austattung zu schließen. Die Förderung von einzelnen Computern ende in diesem Jahr. Ob es 2007 ein Anschlussprogramm gebe, sei nicht sicher, so Flath. Die Computer werden zur Umsetzung der neuen Lehrpläne benötigt. Nach den neuen Lehrplänen sollen die Schüler alle Schularten die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien künftig auch im Fachunterricht verstärkt nutzen.


Mit dem Förderprogramm MEDIOS wird nicht nur die Anschaffung von Computern, Druckern, Beamern und Scannern, sondern auch Lehr- und Lern-Software sowie Technik zur Sicherung des Kinder- und Jugendschutzes gefördert. 75 Prozent der Kosten finanziert der Freistaat, 25 Prozent müssen die Schulträger aufbringen.

(23.01.2006 / Quelle: saxxess.com / SMK / Bild: saxxes.com)